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Beratungsstelle Arbeit ist neuer Servicepunkt im Bürgerbüro Breyell

Beratungsangebot : Beratungsstelle neu in Breyell

Seit Mitte März gibt es die Beratungsstelle Arbeit als neuen Servicepunkt im Bürgerbüro in Breyell an der Berliner Straße 8. Hier finden Menschen Hilfe bei allen Fragen, die sich mit dem Thema Arbeit und Job beschäftigen.

. Um mehr Menschen mit ihrem Angebot zu erreichen, hat das Arbeitslosenzentrum Viersen zwei neue Außenstellen „Beratungsstelle Arbeit“ eingerichtet - eine in Breyell und eine weitere in Kempen.

In Breyell findet sich die Beratungsstelle Arbeit in den Räumen des Bürgerbüros an der Berliner Straße 8, direkt neben den Räumlichkeiten der „Frühen Hilfen“ und der „Streetworker“. Die Räumlichkeiten wurden jeweils von der GWG zur Verfügung gestellt.

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„Bisher ist unser Angebot sehr gut angenomen worden“, weiß Meike Schuster, Leiterin der Beratungsstelle Arbeit. Sie ist vor Ort die Ansprechpartnerin, wenn Menschen Hilfe suchen rund um Fragen, die mit dem Thema Arbeit einhergehen. „Ganz gleich ob jemand arbeitslos ist, vor einer Kündigung steht und eine Beratung braucht, vom Arbeitslosengeld oder Sozialgeld lebt - hier können wir den Menschen helfen“, erklärt sie weiter.

Oft fühlen sich Menschen überforder mit Behördenschreiben, verstehen diese nicht oder wissen nicht, wie sie mit diesen umgehen sollen. „Hier helfen wir weiter. Wir beraten und klären über Rechte und Pflichten gegenüber dem Arbeitgebern, dem Jobcenter oder den Arbeitsagenturen auf“, sagt Meike Schuster. Durch die besondere Lage der Beratunsstelle im Bürgerbüro ist auch eine gute Vernetzung zu den „Frühen Hilfen“ und den Streetworkern entstanden. „Wir sind hier sehr gut vernetzt. Das hilft nicht nur uns bei der Arbeit, sondern vor allem auch den Menschen“, sagt Melina Friedrich, Gemeindesozialarbeiterin beim Caritasverband. Für sie vor Ort ist an erster Stelle Nora Campen an zwei Tagen im Bürgerbüro für die Menschen erreichbar.

Getragen wird das ganze Projekt vom Verein „Initiative gegen Arbeitslosigkeit“ der Region Kempen-Viersen. „Gelder zur Finanzierung kamen zum einen vom Land NRW als auch aus dem Solidaritätsfond des Bistums Aachen“, erklären Monika Lindackers (Geschäftsführerin der Initiative) und der katholische Diakon Matthias Totten, 1. Vorsitzender der Initiative. „Wir als Kirche können durch die Beratungsstelle Menschen direkt helfen und für die Menschen arbeiten - ein besondere Form der Nächstenliebe“, so der Diakon. Empathie spielt hier eine große Rolle. „Wir haben in der Beratungszeit natürlich ein festgestecktes Zeitfenster, können aber heraushören, wenn Menschen weitere Probleme haben. Dann können wir weitere Hilfen anbieten“, sagt Meike Schuster. Alle Leistungen sind kostenlos. „Wir wollen die persönliche Situation der Menschen besprechen und Lösungswege finden.“