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Bundesweiter Warntag am Donnerstag, 8. Dezember

Bevölkerungsschutz : Warntag: Feuerwehr informiert

Die Feuerwehr Viersen wird den bundesweiten Warntag am Donnerstag, 8. Dezember, zur Bevölkerungsinformation nutzen. Von 10 bis 15 Uhr wird die Wehr auf dem Sparkassenvorplatz über Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Selbsthilfe aufklären. Dazu wird es Hinweise auf Ausstellungstafeln in einem Zelt ebenso geben wie individuelle Beratungen und Antworten auf Fragen.

. Das Themenfeld ist umfangreich. Beispielsweise stellt die Feuerwehr Warn- und Informationsmedien vor. Das reicht von der Bedeutung der Sirenensignale über die Warn-Apps bis zum neuen „Cell Broadcast“. Dabei handelt es sich um Warnmeldungen, die direkt und ohne dass Zusatzprogramme installiert sein müssen, auf alle Mobiltelefone gesendet werden. Den Sinn und Zweck der sogenannten „Leuchttürme“ wird die Feuerwehr Viersen ebenfalls erläutern.

Wer möchte, kann erfahren wie man seinen Haushalt auf den Ausfall von Strom und Gas vorbereitet. Alternative Kochmethoden und deren mögliche Gefahren stehen auf dem Programm. Dazu gibt es Informationen, welche Lebensmittel in welchen Mengen zu einem Notvorrat gehören.

Ein weiteres Thema ist das Verhalten bei Starkregenereignissen. Dabei stehen Hinweise zur Vorbereitung auf und zum Selbstschutz vor Überflutungen ebenso auf dem Programm wie Hinweise, wo man sich im Internet über mögliche Risiken informieren kann. Nicht übersehen werden mögliche Gefahren im eigenen Heim. Die Feuerwehr informiert darum auch über Rauchmelder und Feuerlöscher.

Neben der Selbsthilfe ist die Hilfe für die Mitmenschen stets wichtig. Darum wird die Feuerwehr Viersen den Informationstag auch nutzen, um Mitglieder für die Freiwillige Feuerwehr zu werben.

Zusätzlich zu den Informationen im und am Zelt werden Fahrzeuge als Anschauungs- und Erklärobjekte für das Verhalten im Notfall genutzt. Geplant ist beispielsweise, ein Wechselladerfahrzeug mit Kran und Sandsäcken zu zeigen. Das kleine Vorauslöschfahrzeug wird mit einer mobilen Tankstelle ausgerüstet. Dazu zeigt die Wehr einen Notstrom-Anhänger mit Lichtmast. Je nach Einsatzlage wird zudem ein Rettungswagen zu sehen sein. An den Fahrzeugen werden, wie an den anderen Stationen auf dem Sparkassenvorplatz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr bereitstehen, um Fragen zu beantworten.

Wichtige Leitschnur für das Angebot sind die Vorgaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mit dem Informationsangebot will die Feuerwehr Viersen dazu beitragen, dass die Menschen im Fall des Falles möglichst weitgehend ohne öffentliche Unterstützung auskommen. Wer sich selbst helfen kann, muss Feuerwehr, Rettungsdienst, Ordnungsamt und Verwaltung weniger in Anspruch nehmen und entlastet so diese Dienste.

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Beim bundesweiten Warntag sollen die Warnmittel auf allen Ebenen erprobt werden. Beteiligt sind der Bund, die Länder und viele Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden. Ab 11 Uhr werden die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte alle verfügbaren Warnmittel aktivieren. Dazu gehören Sirenen und Warn-Apps ebenso wie Radio und Fernsehen. Neben dem Test der Warnmittel dient der Warntag auch dazu, die Bevölkerung auf die Bedeutung der Warnsignale hinzuweisen. Zudem sollen die Menschen angeregt werden, sich über das Verhalten bei Katastrophenfällen oder Unglücken zu informieren.

Der bundesweite Warntag findet normalerweise jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. 2022 wird er einmalig in den Dezember verschoben. Grund dafür ist der Umstand, dass das sogenannte Cell Broadcasting als Warnkanal erst jetzt zur Verfügung steht.