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Die Arbeit der MIG nimmt in NRW weiter an Fahrt auf

Mobilfunk : „Weißer Fleck“ wird ausgeleuchtet

Die Arbeit der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) nimmt in NRW weiter an Fahrt auf. In Brüggen wird ein derzeit noch existierender „weißer Mobilfunkfleck“ geschlossen.

Die MIG hat entschieden, dass der aus Bundesmitteln geförderte Mast von der DFMG Deutsche Funkturm GmbH im Waldgebiet des Brachter Depots errichtet werden soll. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den Bau von Mobilfunkmasten gezielt in solchen Regionen, die bisher nicht erschlossen sind.

MIG-Geschäftsführer Ernst Ferdinand Wilmsmann: „Es ist wichtig, dass alle Regionen über eine gute Mobilfunkabdeckung verfügen. Davon wird nun die Gemeinde Brüggen profitieren. Viele Menschen wollen ihre Freizeiterlebnisse und Eindrücke, etwa bei Wanderungen und Radtouren im ‚Brachter Wald‘, direkt mit anderen teilen und dafür Bilder verschicken oder sich an Ort und Stelle über Interessantes rechts und links des Weges informieren.“

Auch für das Auslösen von Notrufen ist eine flächendeckende Mobilfunkversorgung unerlässlich. Ein großer Dank gelte dem Kreis Viersen und dem Mobilfunkkoordinator des Kreises, die die MIG bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützt haben. Jetzt müssten sehr zügig der Bau und die Inbetriebnahme des Mobilfunkmasts durch die DFMG und die Mobilfunknetzbetreiber folgen, damit sich die Mobilfunkversorgung vor Ort tatsächlich schnell verbessert. Die MIG werde das im Blick behalten.

Dr. Andreas Coenen, Landrat des Kreises Viersen erklärt: „Im Sommer dieses Jahres haben wir eine kreisweite Analyse zur Verbesserung des Mobilfunknetzes durchgeführt und das Förderverfahren für den Mast im Brachter Wald gestartet. Unser Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern flächendeckend Zugang zu LTE und 5G zu ermöglichen. Beim Ausbau steht natürlich der Umweltschutz im Fokus, den wir allen Beteiligten gewährleisten.“

Hintergrund:

Mit dem Mobilfunkförderprogramm des Bundes wird die Errichtung des Masts und dessen Betrieb für eine Zeitdauer von sieben Jahren gefördert. Durch die staatliche Zuwendung wird der Standort attraktiver für die Nutzung. So bringen die Mobilfunknetzbetreiber nach Fertigstellung des geförderten Masts zu festgelegten, durch die Förderung der sogenannten passiven Infrastruktur insgesamt günstigeren Konditionen ihre Antennen an, um damit den „weißen Fleck“ auszuleuchten.

Mehr Informationen zur Mobilfunkförderung und zur MIG sind unter www.netzda-mig.de zu finden.