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Hannah Nelsen lädt zu zwei Ausstellungen in Dülken ein

Ausstellung : Zimmerpflanzen und Höhlen

Hannah Nelsen, Kunststudentin der Kunstakademie in Düsseldorf, die in Dülken lebt, plant zwei Kunstaktionen in den derzeit leerstehenden Häusern Langestraße 48 in Dülken: „Living Sculptures“ und „Asking the Architects“.

. Die erste Kunstaktion unter dem Namen „Living Sculptures“  wird vom 8. bis 13. Juni stattfinden. Die Ausstellung „Living Sculptures“ beschäftigt sich mit einem unterschätzten Mitbewohner: der Zimmerpflanze. Hannah Nelsen: „Kuratiert werden verschiedene Zimmerpflanzen aus unterschiedlichen Haushalten, die alle durch ihre Anpassung an ihre Umgebung auffallen. Sei es eine interessante Wuchsform über des Gärtners Stolz bis hin zu Zimmerpflanzen.“ Ihre jetzige Form sei unter Einfluss ihres Besitzers entstanden, der Besitzer sei also im weitesten Sinne ein Bildhauer der lebendige Skulpturen schafft. Ausgestellt werden Zimmerpflanzen, welche wie Skulpturen auf Sockeln präsentiert werden. Verbunden (wenn möglich) mit einer Fotostrecke, in der die Pflanze an ihrem eigentlichen Standort, eventuell mit Besitzer, abgelichtet ist.

Für diese Ausstellung werden geeignete Pflanzen gesucht, die besonders geliebt werden oder eine außergewöhnliche Wuchsform haben. Wer sich angesprochen fühlt, kann sie an die Künstlerin unter hannah.nelsen@gmx.de wenden.

„Asking the Architects“ vom 21. bis 27. Juni ist ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit Kindern stattfindet. Vermutlich jeder hat sich als Kind mindestens einmal eine Höhle gebaut, sei es aus Decken, großen Pappkartons oder aus Wohnzimmerkissen. „Ich beschäftige mich momentan  intensiv mit dem Thema ’Refugium‘. Die Ausstellung soll sich mit dem scheinbar universellen Bedürfnis von Kindern beschäftigen, sich einen Rückzugsort zu schaffen. Diese Höhlen werden dann später als architektonische Installationen zu sehen sein“, sagt Hannah Nelsen. Materialien werden den Kindern bereitgestellt, es können auch eigene Materialien mitgebracht werden. Das Angebot zum Mitmachen richtet sich an Kinder im Grundschulalter. Eltern dürfen natürlich dabei sein, sollen sich aber beim Bauen nicht einmischen.

Wegen der Pandemie ist pro Familie ein bestimmtes Zeitfenster geplant, in denen die Kinder ihre Höhle aufbauen können. Auch der Besuch der Ausstellungen, kann jeweils nur nach geplanten Zeitfenster und mit einer FFP2-Maske stattfinden.  Anmeldung und Info für fleißige Höhlenbauer per E-Mail unter hannah.
nelsen@gmx.de.