1. Städte
  2. Viersen

Im Kreis Viersen gibt es Hilfsprojekte/ Möglichkeiten zu unterstützen

Spendenmöglichkeit und Hilfsangebote : Hilfe für die Ukraine

Nicht weit entfernt von uns in Europa herrscht Krieg. Die Menschen in der Ukraine müssen aus ihrem Land fliehen und brauchen Hilfe. Auch im Kreis Viersen gibt es Hilfsprojekte und Möglichkeiten zu unterstützen.

. Der Verein „Freunde von Kanew“ organisiert kurzfristig einen Hilfstransport in die Ukraine. Insbesondere medizinische Hilfsmittel und Krankenhausausstattung werden mit einem Lkw auf die Reise gehen.

Der Verein bittet um Geld-Spenden zur Unterstützung auf das Konto der Freunde von Kanew bei der Sparkasse Krefeld, IBAN DE27 3205 0000 0059 3666 66.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller ruft die Menschen in Viersen auf, die Aktivitäten der „Freunde von Kanew“ zu unterstützen. Sie steht im ständigen Austausch mit dem Vorsitzenden des Vereins, dem früheren Ersten Beigeordneten der Stadt Viersen, Dr. Paul Schrömbges. Für die Stadt Viersen hat die Bürgermeisterin jede mögliche Unterstützung bei dessen Hilfe für die Bevölkerung der ukrainischen Partnerstadt zugesagt. Die Feuerwehr Viersen beispielsweise prüft bereits, welches Material aus ihren Beständen für diesen Zweck eingesetzt werden kann.

Auch die Stadt Nettetal bereitet sich aktuell vor, nimmt die Menschen auf und sorgt für das Notwendige und, wenn nötig, medizinische Hilfe. Derzeit wird vorgesorgt, Betten und Hausrat beschafft und Zimmer vorbereitet. Wer Wohnraum anbieten und helfen möchte, den Kriegsflüchtlingen Unterkunft zu bieten, wendet sich gerne per E-Mail an ukrainehilfe@nettetal.de oder telefonisch unter 02153/ 898-5959 an die Hotline des Sozialamtes der Stadt Nettetal.

Die Pfarrgemeinde St. Lambertus Breyell hat Kontakt ins Nachbarland Polen, Nettetals polnischer Partnerschaft Elk. In Polen wurden bereits Hunderttausend Schutzsuchende aufgenommen, und der Strom dieser verzweifelten Menschen reißt nicht ab. Sie werden nach Auskunft von Dariusz Kruszyñski, Caritasdirektor in Nettetals polnischer Partnerstadt Elk, auf Bistümer in ganz Polen verteilt. Die ersten Flüchtlinge haben auch den Bereich der polnischen Partnerstadt erreicht und werden in Häusern der Caritas, in Altenheimen, sonstigen Einrichtungen sowie auch privat untergebracht. Die ankommenden Schutzsuchenden, oft Mütter mit Kindern, werden betreut und versorgt. Gleichzeitig bereitet die Caritas in Elk eine Hilfssendung in die Ukraine vor, um dort vor Ort den Menschen das Nötigste zur Verfügung zu stellen. Wer diese Arbeit unterstützen möchte, kann einen Spendenbeitrag auf das Treuhandkonto der Pfarrgemeinde St. Lambertus, Breyell überweisen.

Hierhin kann gespendet werden: Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus IBAN DE44 3205 0000 0015 0541 41 (Sparkasse Krefeld), Verwendungszweck: Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine (eine Spendenbescheinigung wird gerne erstellt)

  • Bei der Jahreshauptversammlung (v.l.): Helmut Heyer
    Jahreshauptversammlung „Freunde von Kanew“ : Freunde ziehen positive Bilanz
  • Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben Geld für
    Spende für Ukraine : Nicht tatenlos zusehen
  • Viele junge Katzen brauchen Hilfe und
    Tierschutz : „Notfelle Niederrhein“ am Limit

Pfarrer Günther Puts: „Wir werden umgehend den Betrag an die Caritas in Elk weiterleiten, damit dort möglichst vielen Menschen aus und in der Ukraine geholfen werden kann.“ Nettetals Bürgermeister Christian Küsters dankt den Menschen in Elk für ihr Engagement: „Wir stehen an der Seite unserer polnischen Freunde und unterstützen die Hilfsaktionen mit allen Kräften. Darüber hinaus schaffen wir aktuell die Voraussetzungen, ukrainischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern Zufluchtsorte anzubieten.“

Zudem werden auch in Nettetal Hilfsgüter für die Schutzsuchenden in Polen, aber auch direkt für die Hilfstransporte in die Ukraine, angenommen und weitergegeben. Benötigt werden Lebensmittel, die lange haltbar sind (Mehl, Nudeln, Reis, Konserven, Reinigungsmittel, Waschmittel, Pampers für Kinder und Erwachsene, Kindernahrung, Medikamente, Hygieneartikel, Handtücher, Bettwäsche, Decken, Bettdecken oder auch Bandagen. Ein Teil wird für Menschen, die nach Elk geflüchtet waren, verwendet, ein anderer Teil wird von Elk aus mit großen Lkw als Hilfstransport in die Ukraine gebracht.

Die Möglichkeit, Sachspenden abzugeben, besteht täglich von 15 bis 18 Uhr an der Sammelstelle Metgesheide 11, Nettetal (direkt neben Getränke Pollen). Weitere Info: https://gdg-nettetal.de/hilfe-fuer-fluechtlinge-aus-der-ukraine/

Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies auch mit einer Spende tun. Online unter www.medeor.de/Ukraine oder über das Spendenkonto DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Stichwort „Ukraine“.

Weitere Spendenmöglichkeiten:

Bündnis Aktion Deutschland Hilft e.V., DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX, Bank für Sozialwirtschaft

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, Commerzbank, IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600, BIC: COBADEFFXXX