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Kunstgenerator Stipendium 2022: Arbeiten in Städtischer Galerie

Jury-Ausstellung : Im Licht der Öffentlichkeit

Von Sonntag, 29. August, bis Sonntag, 26. September, präsentiert die Städtische Galerie im Park die Bewerbungsarbeiten der Anwärter auf das Kunstgenerator-Stipendium 2022.

. Das Stipendium wird zum 15. Mal gemeinsam von der Stadt Viersen und der NEW Viersen ausgelobt. Es bietet die Möglichkeit, ein Jahr lang ein Atelier und eine Wohnung in der Alten Lateinschule im Zentrum der Stadt kostenlos zu nutzen. Darüber hinaus wird ein monatlicher Unterhaltszuschuss von 800 Euro gezahlt. Abschließend findet eine Ausstellung in der Städtischen Galerie im Park statt.

Die Entscheidung darüber, wer das Stipendium für 2022 erhält, fällt die Jury im Verlauf der Ausstellung. Die Bewerber legen selbst fest, welche Originale sie nach Viersen bringen und vor Ort aufbauen. In diesem Jahr werden erneut sehr unterschiedliche künstlerische Positionen vertreten sein.  Den Sprung in die zweite Auswahlphase haben fünf junge Künstler geschafft.

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Florian Glaubitz ist Fotograf und lebt in Leipzig. An sein Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig schloss sich eine zweijährige Meisterschülerzeit an der Kunsthochschule Mainz an. Seine Portraits, Landschaftsbilder und Stillleben nehmen in rätselhaften Ausschnitten Details in den Fokus oder sind Momentaufnahmen berührender Unvollkommenheit.

Ebenfalls aus Leipzig kommt Nike Kühn. Sie studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Skulpturen, Reliefs und Installationen entstehen aus vielfältigen Materialien wie Kunststoff, Gips, Spanplatten, Silikon oder Bronze. Ein besonderes Interesse der Künstlerin gilt der Isolation und Verfremdung von Objekten und Mechanismen des Alltagslebens.

Isabelle Heske lebt in Berlin. Ihr Malereistudium absolvierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. An der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris vertiefte sie ihre Studien. In ihren großformatigen Wandarbeiten versammelt die Künstlerin unterschiedliche textile Materialien mit verschiedensten Mustern sowie Zierrat und Kurzwaren. Die so entstehenden Werke erzeugen die Illusion abstrakter Malereien.

Jan-Luka Schmitz studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Malerei präsentiert voluminöse menschliche Wesen mit abstrakten Anklängen. Auf den ersten Blick wirkt sie fröhlich und leicht. Bei näherer Betrachtung aber offenbaren verzerrte Gesichter und deformierte Körperteile Untiefen und tragische Züge.

Marvin Pasch begann sein Studium der Freien Kunst an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und schloss es an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe ab. Pasch arbeitet medienübergreifend in den Bereichen Video, Skulptur und Fotografie. Unter Rückgriff auf Rituale, Mythen und Träume entwickelt er Handlungen, Figuren und Objekte.

Am Dienstag, 14. September bringt eine Kurzführung in der Mittagszeit von 13 bis 13.30 Uhr Kunst und Kunstschaffende dem Publikum näher. Entgelt zwei Euro.

Die Jury-Ausstellung Kunstgenerator in der Städtischen Galerie im Park, Rathauspark 1, hat geöffnet dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei.