: Besuchszeiten werden erweitert

Seit dieser Woche gelten im Nettetaler Krankenhaus erweiterte Besuchszeiten. Von 14 bis 19 Uhr können dann Besucher ihre Angehörigen besuchen. Bislang war dies zu Coronazeiten nur von 16 bis 19 Uhr möglich.

Wer Angehörige besuchen möchte, ist nun zwar flexibler, muss sich allerdings weiterhin vorher telefonisch auf der jeweiligen Station anmelden, um die täglichen Patientenbesuche koordinieren zu können und dadurch unnötige Kontakte und Kreuzwege zu vermeiden. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr. Die entsprechenden Telefonnummern lauten wie folgt: Station 1a 02153/ 125 -9711, Station 1b -9721, Station 2a -9731, Station 2b -9741, Station 3 -9761, Intensivstation -9701.

Alle bislang geltenden strikten Maßnahmen, die konsequent zum Schutz der Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter eingehalten werden müssen, bestehen weiterhin.

Im Einzelnen bedeutet das: Grundsätzlich sind Besuche nur für Patienten möglich, die länger als drei Tage im Nettetaler Krankenhaus bleiben. Diese können bei Aufnahme zwei Kontaktpersonen angeben, von denen eine pro Tag zu Besuch kommen kann. Die Besuche sind auf eine halbe Stunde limitiert und finden bis auf weiteres ausschließlich im Patientenzimmer statt. „Wir wollen durch die zeitliche Begrenzung der Besuchszeit möglichst vielen Patienten und Angehörigen einen Besuch ermöglichen“, sagt Jörg Schneider, Geschäftsführer des Hauses. Der Schutz aller stehe jedoch an oberster Stelle, so dass eine gute Organisation und Koordination der Besucher erforderlich ist.

Des Weiteren darf das Krankenhaus nur ohne bestehende Infektionsanzeichen wie Fieber, Husten, Durchfall oder ähnliches und nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Schals, Masken aus Taschentüchern oder Haushaltspapier sowie FFP-Masken mit Ventil sind nicht gestattet, da sie nicht gleichen Schutz wie klinische Mund-Nasen-Schutz-Masken zur einmaligen Verwendung oder Stoffmasken bieten. Unbedingt sollten alle Besucher trotz Maske den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. „Der Mund-Nasen-Schutz minimiert das Risiko einer Ansteckung zwar, schließt sie jedoch nicht aus“, weiß Stefan Russmann, Hygienefachkraft des Hauses.

Neben der Maskenpflicht und einer gründlichen Händehygiene beim Betreten und Verlassen des Hauses wie auch des Patientenzimmers, müssen sich angemeldete Besucher eingangs registrieren und screenen lassen. Dazu gehört das Messen der Temperatur vor Ort durch hauseigenes Personal wie auch ein Screeningfragebogen. Dieser darf bereits im Vorfeld auf der Homepage des Krankenhauses www.krankenhaus-nettetal.de ausgedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden.

„Wir freuen uns, dass sowohl Angehörige wie auch Patienten uns in den letzten schwierigen Wochen ihr Verständnis entgegengebracht haben und die erforderlichen Auflagen eingehalten und mitgetragen haben“, so Schneider. Nicht zuletzt durch die Mithilfe aller sei die jetzige Erweiterung der Besuchszeiten möglich.