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Die Welz’sche charmante Beharrlichkeit

Die Welz’sche charmante Beharrlichkeit

Geschäftsführer Friedhelm Welz, Geschäftsführer des Matthias-Neelen Tierheims, wurde nach 50 Jahren Ehrenamt verabschiedet. Nettetals Bürgermeister Christian Wagner bescheinigte eine charmante Beharrlichkeit.

Im Matthias-Neelen-Tierheim geht eine Ära zu Ende: Nach rund 50 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für das Tierheim, davon mehr als ein Vierteljahrhundert als Geschäftsführer, wurde der Hinsbecker Friedhelm Welz jetzt im Rahmen der Mitgliedversammlung im Rathaus Nettetal in den mehr als verdienten Ruhestand verabschiedet.

Der frühere Dezernent der Kreisverwaltung Viersen hat wie kein Zweiter prägend für die Entwicklung des Tierheims gewirkt und große Fußstapfen hinterlassen. In die tritt jetzt der bisherige Kassierer des Tierheims, Norbert Jansen aus Viersen, der früher Personalchef in der Kreisverwaltung war und sich schon seit Jahren in die ehrenamtliche Arbeit des Vereins eingeschaltet hatte.

Der Vizepräsident des Landestierschutzverbandes NRW, Günther Oltrogge aus Düren nahm an der Mitgliederversammlung teil und zeichnete Welz mit der Ehrennadel in Silber des Deutschen Tierschutzbundes aus, eine seltene Auszeichnung. Oltrogge bescheinigte Friedhelm Welz ein starkes ehrenamtliches Engagement über viele Jahre und betonte, die im Kreis Viersen gefundene Organisations- und Finanzierungsform sei beispielhaft im Lande.

Vereinsvorsitzender Christian Wagner, Nettetals Bürgermeister, würdigte Welz, der es zuerst als Kassierer, dann als Geschäftsführer vor allem immer verstanden habe, mit seinem umfassenden Netzwerk vielfältige Kontakte zugunsten des Tierheims zu nutzen. In die vielen Jahren seiner Geschäftsführertätigkeit fielen so wichtige Entscheidungen wie der Bau von zwei Katzenhäusern, der Ausbau der Hundezwinger, die Erweiterung der Außenanlagen einschließlich einer komplette Erneuerung der Zaunanlage und Rundumbepflanzung als Sicht- und Lärmschutz um das Tierheim in Flothend in Lobberich.

Außerdem wurde das gesamte Gelände an eine Biogasanlage des Nachbarbauern angeschlossen, der Hofplatz erneuert und die Pflege des Vogelschutzgehölzes rund um das Tierheim durchgeführt. In den letzten Jahren waren auch größere Erbschaften für das Tierheim zu managen, was ebenfalls erheblichen Einsatz erforderte.

In sehr persönlich gehaltenen Worten bescheinigte Christian Wagner Friedhelm Welz „eine gewisse Schlitzohrigkeit und eine charmante Beharrlichkeit“, mit der viel zum Wohl der Tiere und der Mitarbeiter des Tierheims geschafft wurde.

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Welz geht nicht so ganz: Er steht als Stellvertreter des Geschäftsführers und Kassierers, wenn benötigt, noch immer zur Verfügung, ist aber in die zweite Reihe zurück getreten.

Friedhelm Welz lobte die Zusammenarbeit mit dem engagierten Team rund um Tierheimleiter Ralf Erdmann und zeigte sich dankbar, das ihm in all den Jahren viel Freiraum seitens der Verantwortlichen gegeben worden war, seine Arbeit zum Wohl des Tierheims machen zu können. Mit den Städten und Gemeinden habe es stets eine sehr gute Zusammenarbeit gegeben. Die Ordnungsamtsleiter aus den Kommunen des Kreises nahmen an der Feierstunde und der Mitgliederversammlung teil.

(Report Anzeigenblatt)