: Hinsbeck: Ehrungen beim Stiftungsfest

: Hinsbeck: Ehrungen beim Stiftungsfest

An das, was die Gründungsväter 1881 als organisiertes Feuerlöschwesen auf den Weg brachten, erinnert der Löschzug Hinsbeck einmal jährlich am zweiten Wochenende im November, zu dem auch immer St. Martin durch Hinsbecks Straßen zieht.

Der Tagesablauf unterliegt einem festen Regelwerk. Zu Beginn gedenkt man den Lebenden und Verstorbenen mit einer Messe in der Pfarrkirche in St. Peter, die in diesem Jahr Pastor Ansgar Falk zelebrierte. Nach dem Messegang zog man unter den Klängen des Bundesspielmannszuges Hinsbeck ins Cafe Mühlenberg. Das Grußwort des Ortsvorstehers Heinrich Ophoves bescheinigte dem Löschzug ein wichtiger und verlässlicher Pfeiler in der dörflichen Gemeinschaft, der sich in vielfältiger Weise darstellt. Sei es die Unterstützung der Bruderschaften, des St. Martinsvereins oder bei der Zugbegleitung zum Karnevalszug – an der Hinsbecker Feuerwehr kommt so schnell keiner vorbei.

Die Ehrung verdienter Mitglieder genießt einen hohen Stellenwert und ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Tagesordnung. Gleichzeitig ist es auch eine weitere Rückschau über jahrzehntelange Arbeit, im Dienste des Nächstens und ein Dank für den geleisteten Einsatz. In diesem Jahr ehrte Löschzugführer Thomas Edelmann für 35-jährige Zugehörigkeit Heinz Jennen und für zehnjährige Lothar Linkner mit einem Geschenk.

Im Jahresrückblick zeichnete Löschzugführer Thomas Edelmann noch einmal die wichtigsten Aktivitäten rund um den Löschzug auf. Es sei zwar ein Rückgang bei den Einsatzzahlen zu verzeichnen, dafür habe sich die Mitgliederzahl positiv entwickelt, die derzeit einen Personalbestand von 26 Mitgliedern widerspiegelt. Trotzdem mahnte Edelmann, dass man sich nicht darauf verlassen könne, dass Mitglieder selbstständig den Weg zum Löschzug finden. Um aktive Mitglieder zu werben, sei es die Aufgabe eines jeden, in persönlichen Gesprächen die Arbeit der Feuerwehr für Interessierte anschaulich zu machen.