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Mirja Boes kommt am 24. September 2022 nach Nettetal

Comedy in Nettetal : Keine artgerechte Haltung

Eigentlich sollte Mirja Boes am 11. Dezember mit ihrem neuen Programm „Heute Hü und morgen auch“ endlich nach Nettetal kommen. Doch angesichts der sich zuspitzenden Coronalage haben sie und ihr Team beschlossen „Sicherheit geht vor: wir sehen uns am 24. September 2022!“ Und weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, machen sich ein Paar Tickets bestimmt hervorragend unter dem Weihnachtsbaum. Im Interview hat sie uns erzählt, wie sie die letzten anderthalb Jahre erlebt hat und was als nächstes ansteht.

Wir freuen uns sehr, dass Sie wieder in Ihrer alten Heimat vorbeischauen. Ist es Ihnen wichtig, während ihrer Touren hier Station zu machen:

Mirja Boes: Den Tourplan mache ich nicht selbst, das macht mein Tourmanager, aber ich freu mich natürlich immer, wenn der Kreis Viersen auf dem Plan auftaucht. Ich war ja schon öfters da. Es ist für mich einfach alte Heimat und immer schön, wenn es dabei ist.

Sie kommen gerade vom Dreh im Europapark Rust. Dürfen Sie schon verraten, um was für ein Projekt es geht oder ist das noch geheim?

Nein, das kann man gern verraten. Das ist ein Sat1 Comedy-Märchen. Da treffen sich lustige, fröhliche Menschen, die zusammen ein lustiges Märchen spielen und improvisiert wird auch.

Was steht ansonsten – außer der Tour – bei Ihnen in nächster Zeit noch an Projekten an?

Ich habe ein Buch geschrieben, das ist online schon bestellbar und wird im Mai veröffentlicht („Es ist nicht alles Mett, was glänzt: Meine kulinarische Reise durchs Leben“ erscheint am 22. Mai 2022, Anm. d. Red.) und im Frühjahr gibt es die nächste Staffel von „Grill den Henssler“. Hauptding ist aber natürlich die Tour.

Apropos: Die Pandemie stellt ja auch den Kulturbereich seit fast zwei Jahren vor große Herausforderungen. Wie ging es Ihnen in der Zeit, als praktisch gar nichts ging?

Das ist eine Sache, die man, als es stattfand, irgendwie hingenommen hat, weil es eben nicht anders ging. Man war total viel zu Hause, alle anderen waren auch da und alle haben sich gegenseitig auch genervt, aber in dem Moment, wo es dann wieder so ein bisschen los ging, hat man erst gemerkt, wie sehr einem das fehlte. Das war einfach keine artgerechte Haltung.

Gibt es Gewohnheiten, die in der Coronazeit entstanden sind, die Sie auch weiter beibehalten würden?

Das einzige, wo ich sage, das ist gar nicht so verkehrt, ist, dass dieses sich auf die Pelle rücken im Supermarkt oder woanders weg ist. Ich find es okay, dass jeder jetzt so sein eigenes Plätzchen hat und man das künftig auch beibehält. Ansonsten gibt’s da bei mir nichts Spezielles, wo ich jetzt sagen würde, das ist bei mir ganz anders geworden als vorher.

Eigentlich war der Auftritt in Nettetal schon vor einem Jahr geplant. Damals noch mit anderem Programm. Im September kommen Sie nun mit „Heute Hü und morgen auch“ nach Nettetal. Wenn man das Programm kurz und knackig beschreiben müsste, wie könnte man das am besten tun?

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Fröhlichkeit und normaler Alltagsirrsinn.

Das klingt nach einem Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Wir danken für das Gespräch!

(Das Interview führte Yvonne
Simeonidis)

Karten für Mirja Boes gibt es auf www.nettetheater.de zu 25 Euro plus Gebühren, bei der Nette Kultur, Doerkesplatz 3, 02153/ 898 -4141, E-Mail nettekultur@nettetal.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.