Neues im Westen

Bei der EXPO REAL, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen, war die Stadt Nettetal erneut vertreten. Diesmal treten die Nettetaler in München allerdings erstmals als alleiniger Vermarkter für die Gewerbeflächen in Nettetal-West (früher VeNeTe) auf.

Inzwischen bestätigte die Stadt, dass die Habacker Holding aus Düsseldorf im Gewerbegebiet ansiedeln wird.

 Alle Informationen auf einen Blick: Die Titelseite des Vermarktungskonzeptes für das Industrie- und Gewerbegebiet Nettetal-West (vormals bekannt unter dem Begriff „VeNeTe“). Grafik: Stadt Nettetal
Alle Informationen auf einen Blick: Die Titelseite des Vermarktungskonzeptes für das Industrie- und Gewerbegebiet Nettetal-West (vormals bekannt unter dem Begriff „VeNeTe“). Grafik: Stadt Nettetal

Nach der EXPO Real in München verkündeten Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Heinz-Willi Pergens, dass die Ha backer Holding aus Düsseldorf direkt gegenüber der Müllumladestation bauen will. Ha backer plant, entwickelt, baut und managt Logistik- und Industrieimmobilien. Mieter des rund 61.000 Quadratmeter großen Grundstücks wird dann die Röhling Logistics. Entstehen wird ein E-Commerce-Lager für Bad- und Küchenartikel. In Kaldenkirchen werden dann die Bestellungen für die Auslieferung an den Endkunden zusammengestellt. 150 Mitarbeiter werden hier Arbeit finden. Rund 50 Lkw pro Tag sorgen für Ein- und Ausgang.

Dafür wurde die Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplans erst im Ausschuss für Stadtplanung, dann im Stadtrat beschlossen. Eine geplante Stichstraße, die noch nicht gebaut worden war, fällt dadurch weg (der Extra-Tipp berichtete). Und: Die Ansiedlung einer Systemgastronomie ist inzwischen auch bestätigt.

Frischer Schwung kommt also in die Sache „Vermarktung von Nettetal-West“ – das ist deutlich zu spüren. Was früher noch „VeNeTe“ hieß und wahrlich keine Erfolgsgeschichte war, heißt nun nach Beschluss im vergangenen Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss „Nettetal-West“. Heinz-Willy Troost (FDP) hatte noch für den Namen „Juiser Feld“ plädiert, stand im Ausschuss aber allein auf weiter Flur.

Grundsätzlich votierten alle Fraktionen für den abermaligen Neuanfang. Wirtschaftsförderer Heinz-Willi Pergens hatte zuvor das neue 25-Seiten starke Konzept vorgestellt und dabei deutlich gemacht, dass neben einer gründlichen Analyse der Vergangenheit auch der zuversichtliche Blick in die Zukunft gehöre. Markus Ploenes (Grüne) stimmte zu: „Fehler dürfen ausdrücklich gemacht werden.“ Und er fügte hinzu: „Wenn man daraus lernt.“

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Die Stadt Nettetal hat mit dem Verkauf eines „Filetstücks“ einen Meilenstein in der Vermarktung von Nettetal-West gesetzt. Endlich, hört man hier und dort – der „Leuchtturm“ ist gesetzt. Die Wirtschaftsförderung führt derweil weitere Gespräche.

(Report Anzeigenblatt)