: Beitrag für lebenswerte Zukunft

Die Wohnungsgenossenschaft Viersen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück, hat die Ziele für 2020 aber auch schon fest im Blick.

Für Vorstand Heinz Fels, der Ende des Jahres in Ruhestand geht, hätte seine letzte Bilanzvorstellung nicht besser laufen können. Die Wohnungsgenossenschaft Viersen konnte 2018 einen Jahresüberschuss von fast 600.000 Euro erwirtschaften, den gut 1.000 Mitgliedern kann erneut eine Rendite von etwa vier Prozent ausgezahlt werden (insgesamt werden 30.000 Euro ausgezahlt) und die Bilanzsumme hat sich in 2018 um 24,5 Millionen Euro erhöht – und das trotz des Baus der Klimaschutzsiedlung an der Oststraße mit 48 Wohnungen. Sie ist die erste ihrer Art in Viersen und für die Wohnungsgenossenschaft Viersen folgerichtig das herausragende Highlight des vergangenen Jahres. „Der finanzielle Gewinn, den uns dieses Projekt beschert ist gut und schön“, erklärt Heinz Fels, „viel wichtiger ist uns aber, dass wir an der Oststraße eine CO2-neutrale Wärmeversorgung haben, damit jährlich 60 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlicher Bauweise sparen und so einen kleinen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten.“

Das nächste Großprojekt werden 21 barrierearme Wohnungen an der Wörthstraße im Rahser für Single- und Zweipersonenhaushalte sein. Denn, so zeigt sich, Wohnungen für diese Haushaltsformen werden immer mehr nachgefragt. Von den 102 neuen Vermietungen der Genossenschaft im vergangenen Jahr waren 72 Prozent Singlehaushalte. „In den Neubau an der Wörthstraße werden wir 3,5 Millionen Euro investieren“, berichtet Vorstandsmitglied Günter Neumann, „die Wohnungen werden zwischen 50 und 60 Quadratmetern groß sein, die Gebäude dreigeschossig und barrierearm.“

Neben ihren Neubauprojekten vernachlässigt die Wohnungsgenossenschaft jedoch nicht ihren Bestand. „Unser Bestand wird kontinuierlich weiter modernisiert, vor allem energetisch“, bestätigt Lars Sluka, ab Januar Nachfolger von Heinz Fels, „wir möchten moderne und günstige Wohnungen anbieten. Dazu haben wir 2018 1,1 Millionen Euro investiert.“ Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 5,85 Euro pro Quadratmeter.

Und auch in die eigenen Büroräumlichkeiten investierte die Wohnungsgenossenschaft Viersen zuletzt. „Wir haben unsere Geschäftsstelle erweitert und so zwei weitere Stellen schaffen können“, weiß Heinz Fels stolz zu berichten, „so können wir 2020 auch wieder einen Ausbildungsplatz für einen angehenden Immobilienkaufmann oder eine Immobilienkauffrau anbieten.“

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