Keine Alternative zu Viersen blüht

Die Stadtverwaltung wird kein Alternativkonzept für eine sparsamer gestaltete Aktion „Viersen blüht“ im Jahr 2019 erstellen.

Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion in der jüngsten Ratssitzung zurückgezogen. Die Entscheidung, ob „Viersen blüht“ im Jahr 2020 oder im Jahr 2021 zum nächsten Mal stattfindet, wurde vertagt.

In der Sitzungsvorlage hatte die Stadtverwaltung dargestellt, dass nach ihrer Ansicht eine verkleinerte Version der Aktion die Dachmarke „Viersen blüht“ schwächen würde. Die Umsetzung der Aktion im ursprünglich geplanten Umfang sei aber nicht möglich. Das sei eine vorher angekündigte Folge der verschobenen Verabschiedung des städtischen Haushalts. Der Werbering Viersen aktiv hatte sich in einem Schreiben ebenfalls klar gegen ein Alternativkonzept ausgesprochen.

Einvernehmen herrschte darin, dass die von der Bürgermeisterin vorgeschlagene Schwerpunktsetzung der städtischen Grün-Aktivitäten bei Wildblumenbepflanzungen nicht „Blühendes Viersen“ heißen soll. Dieser Begriff, der als erster Arbeitstitel genannt worden war, sei zu nah an der Marke „Viersen blüht“. Stattdessen soll hierfür nach Ansicht der Verwaltung nun der Titel des dahinter stehenden Konzepts „Projekt Zukunft Stadtgrün“ genutzt werden.

Unterschiedliche Ansichten gab es zu der Frage, ob die nächste Ausgabe von „Viersen blüht“ bereits im kommenden Jahr oder erst 2021 stattfinden soll. Diskutiert wurde insbesondere, ob „Viersen blüht“ in ein noch zu erstellendes Programm zum 50. Jahrestag der Stadt in ihrer heutigen Form eingebunden werden oder ein selbstständiges Großereignis bleiben soll. Die Entscheidung darüber wurde vertagt, um den Fraktionen Zeit für eine Willensbildung zu geben.

(Report Anzeigenblatt)