: Radwandertag fällt Corona zum Opfer

Er gilt als eines der größten Radsportevents in Deutschland: der Niederrheinische Radwandertag. Doch in diesem Jahr muss die 29. Auflage leider ausfallen.

„Bedingt durch die Corona-Krise müssen wir den Radwandertag leider absagen“, sagt die Geschäftsführerin des Niederrhein Tourismus, Martina Baumgärtner. In den vergangenen Jahren hatten sich jeweils bis zu 30.000 Teilnehmer am Radwandertag beteiligt.

63 Städte und Gemeinden hatten sich mit insgesamt 85 Themenrouten am Radwandertag beteiligen wollen. Unter dem Motto „Stadt. Land. Fluss“ sollten viele Routen entlang von Flüssen und Parks zu heimatkundlich relevanten Sehenswürdigkeiten und Museen führen. Vor allem die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort sollte im Mittelpunkt des regionalen Interesses stehen.

Dass der zentrale Niederrheinische Radwandertag nicht stattfindet heißt aber nicht, dass man nicht auf eigene Faust etwa als Zweierteam die Schönheit der Natur zwischen Rhein und Maas per Rad erkunden kann. Dann allerdings ohne festliche Startveranstaltungen mit Rahmenprogramm, Stempelstationen und attraktiver Tombola wie beim Radwandertag.

„Wir hoffen, dass bald wieder die Museen öffnen können, damit man am Rande der Touren die kulturellen Sehenswürdigkeiten des Niederrheins unter Einhaltung der Abstandsregeln entdecken kann“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin des Niederrhein Tourismus. Und sie hofft auch, dass dann wieder die Möglichkeit besteht, in einem der urigen Bauerncafés einzukehren und dort regionaltypische Spezialitäten genießen zu können.