: Weiterhin keine Corona-Infektionen

Nach wie vor ist kein Bürger des Kreises Viersen mit Covid-19, dem Corona-Virus, infiziert. Zwei positiv getestete Mitarbeiterinnen der Kreispolizeibehörde leben nicht im Kreis Viersen. Der Kreis schaltet nun ein Bürgertelefon und reagiert damit auf den hohen Informationsbedarf der Bevölkerung.

Kreis Viersen. Im Kreis Viersen gibt es weiterhin keinen bestätigten Infektionsfall mit dem Corona-Virus. Zwei Beamtinnen der Kreispolizei Viersen waren am Samstag positiv auf Covid-19 getestet worden. Es wurden vorsorgliche Maßnahmen getroffen. Die beide Beamtinnen, die zwar bei der Kreispolizei arbeiten, aber nicht im Kreis Viersen wohnen, zeigen keine Krankheitssymptome und befinden sich in häuslicher Isolation.

Das Kreisgesundheitsamt betreut zurzeit 45 Personen, die Umgang mit Infizierten hatten. Dazu gehören auch rund 28 Polizisten, die Kontakt zu den beiden infizierten Polizistinnen hatten. „Wir sind darauf vorbereitet, dass hier im Kreis begründete Verdachtsfälle und bestätigte Fälle auftreten“, erklärt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Die Lage wird rund um die Uhr von Mitarbeitern des Krisenstabs beobachtet und analysiert.“

Seit der vergangenen Woche ist ein Krisenstab eingerichtet, in dem sich Fachleute auf den möglichen Ernstfall vorbereiten, dass das Corona-Virus auch im Kreisgebiet auftritt. Im Krisenstab sind Vertreter des Gesundheitsamtes, des Amtes für Bevölkerungsschutz, des Ordnungsamtes, der Feuerwehren, der Polizei und des Rettungsdienstes. Er wird von Dezernentin Katarina Esser geleitet.

Bürger des Kreises Viersen können sich mit ihren Fragen zum Umgang mit dem Corona-Virus an ein Bürgertelefon wenden. Unter der Nummer 02162/ 5019350 geben Mitarbeiter der Kreisverwaltung Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Mitarbeiter stehen täglich von 8 bis 19 Uhr bereit. Landrat Andreas Coenen: „Wir reagieren damit auf den hohen Informationsbedarf in der Bevölkerung.“ Der Krisenstab des Kreises appelliert an alle Bürger, für Fragen nicht die Nummern des Rettungsdienstes, der Polizei und des Gesundheitsamtes zu benutzen.

Der Krisenstab erörtert auch die Option der Einrichtung von Zentren zur Corona-Diagnose.

Der wichtigste Schutz gegen eine Infektion ist es, sich regelmäßig gründlich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen und zu husten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. Schon bei einem Abstand von zwei Metern ist das Übertragungsrisiko durch Husten oder Niesen sehr gering. Diese Maßnahmen sind auch der beste Schutz gegen die herkömmliche Grippe. Das Kreisgesundheitsamt empfiehlt auch jetzt noch eine Impfung gegen die herkömmliche Grippe.