: Mit Blick über den Tellerrand

Eine gute Plattform für den sozialen Austausch bietet die 18. Dilborner Fachtagung zum Thema Sozialraumorientierung.

Was brauchen Familien und Jugend heute, um ihr Leben erfolgreich meistern zu können? Welche Ressourcen bieten die Akteure vor Ort und welche Unterstützung ist durch die Netzwerke und die Gesellschaft zu leisten? Das sind zwei zentrale Fragen, die die Jugendhilfe Via Nobis Schloss Dilborn in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach bei der 18. Dilborner Fachtagung am Donnerstag, 7. November, beleuchtet.

Unter dem Motto „Jugendhilfe über den Tellerrand der Einzelfallhilfe – individuelle Entwicklungsförderung durch Sozialraumorientierung und Gruppenarbeit“ treffen sich etwa 100 bis 150 Teilnehmer auf Schloss Dilborn zu einem Diskurs mit Dozenten-Vorträgen und der Möglichkeit, fachlich zu diskutieren, unter anderem in Workshops.

Wie Sozialraumorientierung (die konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit, bei der es über die herkömmlichen Einzelfallhilfen hinaus darum geht, Verhältnisse zu schaffen und einzelne Akteure miteinander zu verknüpfen) gelingen kann – das möchten die Veranstalter mit den Teilnehmern diskutieren.

Die Stadt Mönchengladbach konnte bereits erste Erfahrungen mit der sogenannten Entsäulung der Jugendhilfe machen, einer unmittelbaren Kooperation aller Akteure untereinander. „Diese Erfahrungen bringen wir gerne in die Diskussion des Fachtages ein“, sagt Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach. Wie man sich in Sachen Jugendhilfe zukünftig aufstellen sollte, auch hier im ländlichen Raum, wird thematisiert.

Finanziert wird die Fachtagung über die Teilnehmerbeiträge. Die Ergebnisse werden im Nachhinein auf www.vianobis-jugendhilfe.de veröffentlicht. Guido Royé, Einrichtungshilfe der Jugendhilfe Via Nobis Schloss Dillborn, erhofft sich jede Menge Impulse von der Fachtagung.

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