: Mit dem Rad hoch zum Stilfser Joch

Dirk Purwin und Thorsten Sieblist, beide vom RSC Schwalmtal, zog es mit ihren Rädern nach Nauders in Österreich. Der Dreiländergiro (Österreich, Italien und die Schweiz) stand auf dem Programm. Nach rund 6.000 gemeinsamen Trainingskilometern entschied sich Thorsten Sieblist für die längere Strecke mit den Namen „Engadin“, welche über 168 Kilometer mit 3.650 Höhenmetern führte.

Dirk Purwin meldete für die 120 Kilometer lange Strecke „Vinschgau“ mit 3.000 Höhenmetern. Insgesamt nahmen am Dreiländergiro in Tirol 3.000 Rennsportler teil.

Der sportliche Höhepunkt der Veranstaltung war die Auffahrt zum Stilfser Joch (2.757 Meter, Länge etwa 28 Kilometer, maximale Steigung 15 Prozent, durchschnittliche Steigung 7,2 Prozent, 48 Kehren). Teile der Strecke führten sogar durch schneebedeckte Berge. Die Sonne brannte bei 40 Grad gnadenlos. Also war die Endzeit nicht ganz so wichtig, primäres Ziel war es, das Ziel zu erreichen. Beide RSC-Fahrer waren am Ende mit ihren Leistungen unter diesen sehr harten Bedingungen sehr zufrieden. Beide kamen ohne technische Probleme ins Ziel.

Andere RSV-Fahrer wählten eine andere Variante des Radsports. Seit 25 Jahren ist im Verein die Jahrestour der Höhepunkt. Dieses Mal fuhren die Schwalmtaler 200 Kilometer durch das Moseltal.

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