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Tribute-Konzert "We Rock Queen" am 28. 10. in Niederkrüchten

Tribute-Konzert : Magische Momente mit Queen

„We Rock Queen“, die Tributeshow für die legendäre britische Rockband, kommt am 28. Oktober nach Niederkrüchten. Der Extra-Tipp hat mit Gitarrist Frank Rohles über die Musik von Queen, Brian May und die Band „We Rock Queen“ gesprochen.

Gitarrist Frank Rohles hat jahrelang im Musical „We will rock you“ in Köln den Part des legendären Queen Gitarristen Brian May als die Erstbesetzung übernommen und ist jetzt mit seiner Tribute-Band „We Rock Queen“ auf Tour.

Wann haben Sie das letzte Mal mit Brian May gesprochen?

Frank Rohles: Vor ungefähr zwölf Wochen.

Worum ging es?

Brian und ich sind seit vielen Jahren befreundet. Insofern geht es nicht nur um Musik bei uns. Das Gespräch drehte sich auch um viele private Themen. Sein Hobby ist Stereofotografie, damit hat er mich nun auch angesteckt. Ausschlaggebend war vor vielen Jahren der Film Avatar, von dem wir beide große Fans sind.

Schaut er hin, was Sie machen, auch wenn Sie schon lange nicht mehr im Queen Musical auf der Bühne stehen?

Ja, da bestehen enge Verbindungen. Ich habe „Who wants to live forever“ neu eingespielt. Brian hat sich gemeldet und für das schöne Arrangement bedankt. Er wollte mich für das Musical nach London holen, aber dafür hätte ich umziehen müssen. Ich lebe mit meiner Familie in der Eifel. Als ich für „We will rock you“ täglich auf der Bühne stand, hatte ich kaum Zeit für sie. Das ist nun besser. Aber Brain May weiß, dass ich mit meiner Tribute Formation „We Rock Queen“ Queen treu bleibe und er schätzt unsere Performance sehr!

Was fasziniert Sie an der Musik von Queen?

Queen ist eine der größten Rockbands der Musikgeschichte. Ihre Musik hat mich immer schon fasziniert. Die hohe kompositorische Qualität der Songs, die absolute Ausnahmestimme von Freddie Mercury und für mich als Gitarrist natürlich der unnachahmliche Sound und das Gitarrenspiel von Brain May.

Sie arbeiten auch mit anderen bekannten Musikern zusammen?

Ich bin nicht nur mit Brian May und Roger Taylor befreundet, sondern habe auch Kontakt zu Steve Lukather von „Toto“. Neben Brian May war er schon immer mein Held. Außerdem stehe ich in Verbindung mit dem Gitarristen von „Meat Loaf“ und Tina Turner. Manchmal denke ich Wahnsinn, wie kann das alles sein!?

Trotzdem bleiben Sie in der Eifel.

Ich versuche bodenständig mit all dem umzugehen. Man muss noch die Relationen sehen. Ich will hier in Deutschland noch Dinge anpacken, die außerhalb der Bühne passieren.

Dann brauche ich wohl nicht zu fragen, an welchem dieser Projekte Ihr Herz am ehesten hängt?

An allem. Ich bin dankbar für dieses Leben. Meine Arbeit erfüllt mich, auch wenn ich jeden Tag 14 bis 16 Stunden arbeite. Ich kann derzeit aber viel von zu Hause machen. Wenn meine Kinder reinplatzen, kann ich mit ihnen eine halbe Stunde spielen. Und ich bin dankbar für Brians Vertrauen. Ich meine, der Mann hat Weltgeschichte geschrieben. Und er fragt mich nach meiner Meinung und bedankt sich danach.

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Jetzt spielen Sie demnächst bei uns. Was erwartet das Publikum?

Die Band We Rock Queen und ich haben uns dem Lebens- und Musikgefühl von Queen verschrieben und interpretieren mit Enthusiasmus das, was Freddie Mercury, Brain May und Co. bewegte. Unser Anspruch ist mit dem Publikum magische Momente zu erzeugen und einen fantastischen Abend mit den unvergesslichen Songs und Hymnen von Queen zu feiern! Und wenn ich die Begeisterung unseres Publikums nicht ganz falsch interpretiere, gelingt uns das immer wieder gut.

Vielen Dank für das Gespräch.