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Neuer Kalender des Verein für Heimatpflege Viersen ist raus

Verein für Heimatpflege Viersen: Neuer Kalender : Fokus aufs Fachwerk gesetzt

Lange erwartet – jetzt wieder druckfrisch erhältlich. Der neue Kalender des Verein für Heimatpflege Viersen, der sich 2023 mit „Fachwerk im und um Viersen“ beschäftigt. Fotografisch in Szene gesetzt von Stefan Kaiser.

. Zum ersten Mal besteht das Titelblatt des Kunst-Kalenders nicht nur aus einem Hingucker-Foto, sondern gleich aus sechs Motiven. „Hier spiegelt sich schon das Kalender-Thema wider, die Fotos stehen in einem Fachwerkgitter“, weist Fotograf Stefan Kaiser auf die Besonderheit und das Thema „Fachwerk in und um Viersen“ hin.

Zum bereits 15. Mal hat der Verein für Heimatpflege Viersen den Kunst-Kalender von der Druckerei Hölters als Geschenk zur Verfügung gestellt bekommen. Der Reinerlös der 500 Exemplare kommt der „Skulpturensammlung Viersen“ zu Gute. Das freut auch Beatrix Wolters, Vorsitzende des Verein für Heimatpflege Viersen: „Ab sofort ist der Kalender im örtlichen Buchhandel für 17,90 Euro erhältlich.“

Ihr langjähriger Vorgänger als Vereinsvorsitzender, Albert Pauly, hatte  das Fachwerk-Thema noch im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. „Erst etwas reserviert, haben wir aber nach einigen gesammelten Motiven schnell erkannt, dass da was draus werden kann“, erinnert sich Stefan Kaiser, der zum achten Mal den Kalender des Heimatvereins gestaltet hat. Glücklich ist er über das Ergebnis, dass er in Händen hält: „Ein hervorragendes Zusammenspiel mit der Druckerei Hölters. Eine tolle Qualität.“

Um die besten Motive für die 12 Kalenderblätter in Szene zu setzen hat der Viersener Fotograf die Denkmalliste durchstöbert, „um nichts wichtiges zu verpassen.“ Das Bauprinzip – die Bauweise aus Stäben – sei in der Architektur der Heimat sehr verankert. „Besonders in Süchteln habe ich viele Motive gefunden“,  berichtet Stefan Kaiser. So hat er für den Kalender das Buschhütterhaus an der Hochstraße, das Heimatmuseum aus dem 17 Jahrhundert und den Kirschhof im Vennbruch in Szene gesetzt. Mit der Fachwerkfassade des Mostertzhaus in Dülken beginnt der Jahresreigen im Januar. „Da lohnt es sich genauer hinzuschauen. Im Streiflicht kann man jeden einzelnen Backstein entdecken“, erklärt Kaiser, der bekannte Objekte wie Häuser an der Kaiserstraße und die Kaisermühle in Viersen, aber auch unbekanntere Häuser wie den Heimershof am Vinnweg abgelichtet hat. Beim Ausflug nach Kempen hat er für den Monat August die alten Fachwerkreihenhäuschen auf der Alten Schulstraße eingefangen und für den März wurde die alte Eisenfachwerkbrücke über die Niers in den Fokus gesetzt. Gerne hätte Kaiser bei der Motivauswahl auch noch eine Halle im Fachwerkstil gehabt, doch das habe nicht geklappt.

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„Wenn man mal nach oben schaut, kann man viel entdecken, so auch so manchen Schmuckfachgiebel“, erklärt der Foto-Künstler. Überhaupt sei das fast perfekte Foto so manches Mal mit langem Warten und auch mehrmaligen Besuchen des Motivs verbunden. „Da muss die Himmelsstruktur stimmen und auch ein Auto darf die Ästhetik nicht stören“, sagt Kaiser.

In einem Arbeitskreis haben Reiner Fiege, Ursula Kramer und Willi Korn vom Verein für Heimatpflege zusammen mit dem Fotografen Stefan Kaiser aus rund 30 bis 40 Motiven die Kalenderfotos ausgewählt. „Das war gar nicht so einfach, bei so vielen schönen Aufnahmen“, weiß Ursula Kramer.