1. Städte
  2. Viersen

Stadt, Kommunalpolitik und Vertreter „Gastronomie und Subkultur“

Einladung zum Gespräch : Gemeinsam einen Weg suchen

Stadt Viersen, Kommunalpolitik und die Vertreter des Aufrufs „Gastronomie und Subkultur“ werden voraussichtlich im Juni zu einem ersten Gespräch zusammenkommen. Dieser Termin soll in der Festhalle stattfinden.

. Die Gastronomen und Kulturschaffenden hatten zuvor eine Einladung der Bürgermeisterin Sabine Anemüller zu einer Videokonferenz am vergangenen Mittwoch, 26. Mai, abgelehnt. Die Bürgermeisterin hatte den Aufruf „Gastronomie und Subkultur“ zum Erhalt einer facettenreichen Stadt Viersen ausdrücklich begrüßt: „Die Stadtverwaltung und ich persönlich unterstützen Kunst und Kultur in allen Formen. Sie sind unverzichtbar für unsere lebens- und liebenswerte Stadt.“

Sie verstehe, dass den Aufrufenden eine Präsenzveranstaltung lieber sei. „Auch ich sitze meinen Gesprächspartnern lieber direkt gegenüber. Angesichts von Corona und der Kürze der Zeit hätte die Videokonferenz dennoch ein guter Einstieg in die Diskussion sein können“, erklärt Anemüller. Nun sucht die Stadt mit den Beteiligten nach einem neuen Termin. Geplant ist, diesen in der Festhalle stattfinden zu lassen. Die Festhalle bietet genügend Platz für diese Runde, um alle denkbaren Corona-Schutzvorschriften einzuhalten.

  • Sabine Anemüller (Bürgermeisterin), Dr. Bettina Rademacher-Bensing
    komm auf tour : Jugendliche entdecken ihre Stärken
  • ⇥Foto: pixabay
    „Viersen Award“ : Ladenlokale gesucht
  • Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Ortsbürgermeisterin Simone Gartz,
    Bürgerhaus Dülken : Neuer Betreiber für Bürgerhaus

„Wichtig ist mir“, sagte die Bürgermeisterin, „dass wir trotz der Verzögerung zu einem guten Miteinander bei der Suche nach raschen und konstruktiven Lösungen kommen.“ Es handele sich um eine Initiative für die Gemeinschaft Stadt Viersen. Hier gehe es nicht um die Interessen einzelner Anbieter oder politische Vorteile.

Anemüller erinnerte daran, dass von Seiten der Stadt bereits viele Schritte zur Unterstützung der Gastronomie und der freien Kunst- und Kulturszene unternommen wurden. Als Beispiele nennt sie den Verzicht auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie. Wo immer möglich, seien Flächen für diese Betriebe erweitert worden. Die freie Kulturszene sei auf der Vierfalt-Kulturbühne im Sommer 2020 vertreten gewesen und werde dort auch in diesem Sommer einen Platz finden.