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Stadt Viersen sucht ehrenamtliche Spielplatzpaten

Patenschaft : Einen Spielplatz betreuen?

Die Stadt Viersen will aus Spielflächen Erlebnisorte für Kinder machen. Dafür sucht sie Menschen, die sich vorstellen können, sich mit einer Spielplatzpatenschaft ehrenamtlich zu engagieren.

. Für eine Erprobungsphase sind Spielflächen in drei Stadtteilen vorgesehen: an der Dechant-Stroux-Straße in Viersen, am Straelener Weg in Dülken und am Siebenweg in Süchteln.

Mit einer Spielplatzpatenschaft übernehmen Interessierte Verantwortung für eine festgelegte Spielfläche. Sie sind für die dort spielenden Kinder vor Ort ansprechbar. Spielplatzpatinnen und -paten sollten ein offenes Ohr für die Anliegen der Kinder haben. Es gehört zu ihren Aufgaben, Spielplatzfeste zu organisieren und bei Bedarf Spielmaterialien herauszugeben. Diese Materialien – wie Sandeimer und Schäufelchen, Hüpftiere, Federball- und Tischtennis-Sets – werden von der Stadt Viersen zur Verfügung gestellt und in einem Materialbehälter auf der Spielfläche aufbewahrt.

Wer eine Spielplatzpatenschaft übernimmt, sollte den Zustand des Areals im Auge halten und die Verwaltung über Verunreinigungen oder Beschädigungen von Spielplatzgeräten informieren. Die Haftung bleibt selbstverständlich weiter bei der Stadt Viersen als Betreiberin der öffentlichen Spielflächen. In der ehrenamtlichen Tätigkeit sind die Interessierten über die Stadt Viersen abgesichert.

Die Ausgestaltung einer Spielplatzpatenschaft bietet Freiräume: Die Ehrenamtlichen können eigene Schwerpunkte setzen und den Umfang ihres Engagements selbst bestimmen. Es ist möglich und ausdrücklich gewünscht, dass mehrere Personen Spielplatzpatenschaften für den selben Platz übernehmen.

Neben Privatpersonen können auch Einrichtungen wie Kindergärten, Vereine oder Initiativen eine Patenschaft für eine Spielfläche übernehmen. Sie sollten einen räumlichen Bezug zur Spielfläche haben und während der Hauptnutzungszeiten regelmäßig vor Ort zur Verfügung stehen. „Wichtig ist uns, dass sie aufgeschlossen gegenüber den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen sind und sich nicht als Ordnungshüter empfinden, sondern Spaß daran haben, durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln zu einem gelingenden Miteinander beizutragen“, sagt Eric Jürgensen von der Fachstelle Jugendarbeit.

Vor Beginn der Tätigkeit muss ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden. Kosten entstehen dafür nicht. Für die Übernahme der Patenschaft wird ein Vertrag mit der Stadt Viersen abgeschlossen.