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Feuerwehr Willich musste 38 mal ausrücken

Überschwemmungen : Starkregen setzte Keller unter Wasser

Alarm in Willich: Aufgrund des starken Regens in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch musste die Feuerwehr Willich 38 Mal ausrücken, um vor allem vollgelaufene Keller leer zu pumpen.

. Das war eine einsatzreiche Nacht für die Freiwillige Feuerwehr Willich. Bedingt durch den Starkregen musste die Feuerwehr 38 Einsätze fahren und vor allem viele mit Wasser vollgelaufenen Keller leer pumpen. „Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert“, sagt Lars Greiner von der Feuerwehr. „Die erste Alarmmeldung ging beim Löschzug Neersen um 20.32 Uhr ein“, berichtet er. Darauf hin folgten die zahlreichen weiteren Meldungen.

Der Kernbereich von Willich sowie Schiefbahn wurden weitestgehend verschont. „Die meisten Einsätze haben wir im Bereich Neersen, Anrath, Niederheide und Clörath gehabt“, so Greiner weiter. Daher waren alle fünf Löschzüge in der Nacht im Einsatz. Koordiniert wurden die Einsätze vom zentralen Stabsraum in der Feuerwache in Schiefbahn. „Wir haben fünf Löschzüge, die verschiedene Einheiten haben. In solchen Einsätzen agiert dann jede Einheit für sich und wird - nach Beendigung ihres Einsatzes - direkt weiter zum nächsten Einsatzort geleitet“, erklärt der Feuerwehrmann.

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Bürgermeister Christian Pakusch - selbst betroffen vom Starkregen (bei ihm musste die Feuerwehr auch den Keller leer pumpen) - machte sich im Stabsraum in Schiefbahn selbst ein Bild von der aktuellen Lage. „Der Löschzug Willich hat dabei den Grundschutz gesichert“, so Lars Greiner weiter.

Knapp 80 Feuerwehrleute waren in der Nacht im Einsatz, um den Menschen in Willich zu helfen.