: Einstimmige Wiederwahl

Mit fast einstimmigen Wiederwahlen der Vorstandsmitglieder und einer moderaten Beitragserhöhung ist die Generalversammlung der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn am Sonntag zu Ende gegangen.

Der Vorstand um den ersten Brudermeister Michael Klein und Geschäftsführer Sascha Klein berichtete den rund 273 von insgesamt 858 Schützen in der Kulturhalle von einem erfolgreichen Schützenjahr 2019. Besonders positiv bewertete der Vorstand die Tatsache, dass das Schützenfest 2019 mit dem Königshaus um Norbert Silkens wieder den gewohnten Ablauf mit allen Programmpunkten hatte – und dass mit dem neuen König Horst Meyer und seinen Ministern auch in diesem Jahr wieder ein König an der Spitze des Regiments steht. Brudermeister Michael Klein berichtete den Schützen, dass seine erste Amtszeit (vier Jahre) für ihn eine schöne Zeit gewesen sei und der Vorstand insgesamt im Sinne der Bruderschaft gearbeitet habe.

Klein, Kaulen sowie der zweite Schriftführer Frank Zlobinski standen zur Wiederwahl an und wurden fast einstimmig im Amt bestätigt. Neuer erster Kassierer ist Patrick Wasser. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die Beisitzer Jürgen Baumanns, Norbert Kunschke und Andreas Moerschen. Das Team der Kassenprüfer vervollständigen Martin Bratschke und Sascha Suligoj.

Die Mitglieder genehmigten eine Satzungsänderung, um trotz eventueller Änderungen im Recht über die Gemeinnützigkeit diese für die Aktivitäten der Bruderschaft zu erhalten. Künftig heißt es wieder – wie bereits bis zum Jahr 2016 – dass „alle Bürger“ Mitglied der Bruderschaft werden können.

Um die Bruderschaft auf gesunden finanziellen Füßen zu halten, hatte der Vorstand eine moderate Erhöhung der Jahres-Mitgliedsbeiträge vorgeschlagen, den die Mitglieder ebenfalls genehmigten. Ein erwachsener Schütze zahlt künftig im Jahr 60 Euro (bisher 45 Euro), die Jugendlichen 35 Euro (bisher 25 Euro) und die passiven Mitglieder zahlen 30 Euro statt bisher 25 Euro. Unverändert bleibt der Beitrag für die Tellschützen in Höhe von zehn Euro pro Jahr. Diese Erhöhung tritt erst zum 1.1.2021 in Kraft. Die Notwendigkeit zeigte Schatzmeister Thorsten Fimmers auf. So haben sich in den vergangene zehn Jahren zum Beispiel die Kosten für die Musik verdoppelt, ebenso im Bereich Genehmigungen/ Sicherheit. Diese Kosten wurden bisher zum Teil aus dem Finanzbestand gedeckt. Mit der neuen Regelung will der Vorstand wieder eine langfristige Stabilität der Finanzen herstellen.

Ein weiteres Thema war der Bericht zur Schiefbahner und Niederheider Gemeinschaftsaktion „Schützen helfen“: So wurden in 2019 rund 5800 Euro Spenden eingenommen. Dagegen stehen Ausgaben von 8800 Euro für Hilfsmaßnahmen an Bürger oder Institutionen. Insgesamt wurden seit Gründung im Jahr 2010 rund 76 000 Euro Hilfezahlungen geleistet. Es bleibt dabei, dass diese Zahlungen anonym, unbürokratisch und nur im sehr kleinen Kreis abgewickelt werden, um Hilfesuchende nicht zur Schau zu stellen.

Außerdem ging es um die Termine in 2020. Das Schützenfest findet vom 20. bis 23. Juni statt. Platzmajor Ulli Heinen informierte zu einem neuen Vorhaben: Da die Beteiligung an den Veranstaltungen am Montag und Dienstag wie fast überall rückläufig ist, soll eine Projektgruppe aus Vorstand, Stab und Schützen in den nächsten Monaten überlegen, wie der Festablauf künftig gestaltet werden kann. Interessierte Schützen sollen sich bis 2. Februar bei Michael Klein melden. Das Oktoberfest wird am 26. September stattfinden. Der Kartenvorverkauf für die Bürger wird am 25. April durchgeführt. Am 3. Oktober wird wieder ein Benefiz-Konzert zur Spendensammlung für die Aktion „Schützen helfen“ der Niederheider und Schiefbahner Schützen stattfinden. Nach rund dreieinhalb Stunden endete die Generalversammlung mit dem traditionellen Erbsensuppen-Essen der Schützen.