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SPD für Kreisverkehr an der Korschenbroicher Straße

Thema Kreisverkehr Korschenbroicher Straße : Kreisverkehr statt Ampel-Chaos

Nach jahrelanger Diskussion und Planung hat der Stadtrat einen wichtigen Beschluss gefasst: Der Kreisverkehr an der gefährlichen Kreuzung Korschenbroicher/Willicher Straße kommt. Die SPD-Fraktion hatte sich von Beginn an für dieses Projekt ausgesprochen.

Das Ziel der Genossen war klar: die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Allerdings gab es in der Ratssitzung am 25. Januar Versuche der Grünen, ihre bevorzugte Ampel durchzusetzen. Letztendlich, und trotz gestiegener Kosten, hat die SPD gemeinsam mit anderen Fraktionen den Kreisverkehr beschlossen. „Wir haben Verantwortung übernommen und einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Willich zugestimmt“, so Lukas Maaßen, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtrat.

Die gefährliche Kreuzung, wo die Willicher in die Korschenbroicher Straße mündet, war oft Schauplatz von Unfällen. Hohe Geschwindigkeiten und Missverständnisse beim Abbiegen waren die Ursachen. Trotz vorheriger Maßnahmen wie spezieller Verkehrshütchen bleibt die Situation angespannt.

Der Kreisverkehr sorgt zukünftig für eine Geschwindigkeitsreduzierung und klare Vorfahrtsregelungen, was die Verkehrssicherheit erheblich erhöht. Neben der Verbesserung an dieser Gefahrenstelle sind weitere Entwicklungen im Picassoweg und dem Ausbau der Willicher Straße geplant. Der entsprechende Bebauungsplan sieht auch die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs vor. Diese Maßnahmen sollen gemeinsam mit dem Bau des Kreisverkehrs durchgeführt werden, um Synergien zu nutzen und die Willicher Straße nur einmal vollständig zu sperren.

In der politischen Diskussion wurde oft nur über den Kreisverkehr gesprochen, obwohl das Projekt viel umfassender ist. Denn neben dem Ausbau der Willicher Straße wird der Radweg von der Willicher Straße bis zur Straße Tupsheide beleuchtet. Die hohen Kostensteigerungen von circa einer Millionen Euro, die in der letzten Ratssitzung für Diskussionen sorgten, sind aus Sicht der SPD bedauerlich, aber vertretbar. „Die Kostensteigerungen sind ärgerlich, aber angesichts der allgemeinen Kostensteigerungen der letzten Jahre vertretbar. Die Verwaltung hat dies transparent dargestellt“, so Maaßen. Die SPD-Fraktion hat bei ihrer Entscheidung den Schwerpunkt auf die Vorteile eines Kreisverkehrs gegenüber Ampelkreuzungen gelegt. „Unsere Entscheidung für den Kreisverkehr basiert auf klaren Vorteilen: Effizienzsteigerung, mehr Sicherheit und Umweltfreundlichkeit im Vergleich zu Ampelkreuzungen“, erklärt Maaßen. Die Kostensteigerungen wurden durch mehrere Faktoren verursacht, wie gestiegene Materialkosten und Änderungen im Projektumfang.

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Abschließend betonte die Verwaltung, dass der Finanzrahmen ein „Worst-Case-Szenario“ sei und nach der Ausschreibung möglicherweise Kosteneinsparungen eintreten könnten. Beginn des Gesamtprojekts soll März 2024 sein.