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Stadtwerke Meerbusch Willich feiern Richtfest im Stahlwerk Becker

Richtfest : Stadtwerke: Alles im Lot auf dem Bau

„… drum wünsche ich, so gut ich‘s kann, so kräftig wie ein Zimmermann, mit Stolz empor gehob‘nem Blick dem neuen Hause recht viel Glück.“ Traditionelle Verse, die beim Richtfest des neuen Firmensitzes der Stadtwerke Meerbusch Willich gesprochen wurden. Da kann mit Blick auf die zweite Bauphase eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die Mitarbeiter:innen der Stadtwerke können allmählich beginnen, sich auf den Umzug im Frühjahr 2022 vorzubereiten.

Nach neun Monaten Bauzeit steht auf dem Areal im Gewerbepark Stahlwerk Becker mittlerweile der komplette Rohbau. Werner Damblon, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Servicegesellschaft Meerbusch Willich, ist mit den Baufortschritten sehr zufrieden: „Wir können trotz der bundesweiten Engpässe bei der Materialbeschaffung das Richtfest pünktlich feiern. Das ist auch ein Verdienst zuverlässiger Partnerfirmen und einer sehr engagierten Bauleitung“, so Damblon.

Die Feier fand am Dienstag dieser Woche statt, und zwar im kleinen Kreis, ohne Besucher:innen, ohne Handwerker, ohne den obligatorischen Richtschmaus. Stadtwerke-Geschäftsführer Tafil Pufja betonte, dass alles bei der Einweihungsparty im kommenden Jahr nachgeholt werde. Mit Blick auf Corona habe man auf Nummer sicher gehen wollen.

Gemeinsam mit Tafil Pufja und Werner Damblon nutzten Dr. Paul Schrömbges, Vorsitzender Aufsichtsrat der Stadtwerke Willich, und Architekt Dr. Burkhard Schrammen die Gelegenheit für eine Besichtigung des Rohbaus. Dabei erläuterte der Architekt den Vertretern der Stadtwerke unter anderem, wie Offenheit und Transparenz im Inneren des Gebäudes umgesetzt werden. Paul Schrömbges war beeindruckt: „In diesem Bauwerk gehen Funktionalität und ästhetisch moderne Architektursprache Hand in Hand. Das ist für die Stadtwerke ein rundum angemessenes neues Zuhause.“

In den Sommermonaten ist außerhalb des Gebäudes noch viel zu tun. In dieser Woche finden auf dem Gelände an der Gießerallee die Geothermie-Bohrungen statt: zehn Löcher von jeweils hundert Metern Tiefe. Sie sorgen später unter anderem dafür, dass das Gebäude mit Erdwärme geheizt wird. Anschließend beginnen die Arbeiten an der Außenanlage für die Parkflächen, an der Unterkonstruktion für die Fassaden, am Aufzug und am 13.000 Quadratmeter großen Flachdach. Marcello Cancian ist Bauleiter des Architekturbüros Schrammen. Er sagt: „Wir wollen das Gebäude bis spätestens zum November dicht haben, um uns dann voll auf den Innenausbau zu konzentrieren.“

Cancian hofft, dass es auch in der zweiten Bauphase nach dem Richtfest keine größeren Engpässe geben wird. „Bislang haben wir alles gut ausgleichen können. Aber egal, ob Holz, Stahl, Dämmung: an nahezu allen Materialien mangelt es immer wieder.“ Dann sind die Fähigkeiten des Bauleiters gefragt, schnell Alternativen zu entwickeln, die den Kostenrahmen nicht sprengen, und sie mit dem Bauherrn abzustimmen. „Der enge Austausch mit der Projektleitung bei den Stadtwerken funktioniert bestens“, so Cancian. „Deshalb bin ich zuversichtlich, dass Zeit, Qualität und Kosten auch weiterhin im Lot bleiben.“

Kleine Entschädigung für die Bürger:innen, die gerne beim Richtfest ihrer Stadtwerke dabei gewesen wären: In den sozialen Medien ist ein kurzer Film vom Rohbau zu sehen – und dieser Film führt direkt zu einem Spiel, bei dem es Gutscheine im Wert bis zu 100 Euro zu gewinnen gibt.

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