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Willich bleibt weiterhin Fairtrade Stadt

Ganz schön fair geblieben : Willich bleibt „Fairtrade-Stadt“

Titel bestätigt: Fünf Kriterien in Sachen Engagement zum fairen Handel erfüllt

Die Stadt Willich erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2017 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bürgermeister Christian Pakusch freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Willich. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Willich dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört.“

  • Benjamin Josephs überreichte den Gewinn an Angela Hatzel von der Arche Noah.
    : Faire Schokolade und Turnbeutel
  • 2020 ging der Heimatpreis an den
    Bewerbung für den Heimatpreis : Auszeichnung für Ehrenamtler
  • Freuen sich über die doppelte Focus-Auszeichnung. (v.l.) Dr. Tim Claßen, Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie, und Prof. Dr. Stefan Vordenbäumen, Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank.
    : Doppelte Auszeichnung

Vor vier Jahren erhielt die Stadt Willich von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Rat hält die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Christian Pakusch: „Natürlich darf eine solche Auszeichnung kein reines Etikett bleiben – das muss von uns allen gelebt werden. Darum werden wir uns auch weiter auf Projekte als Stadt konzentrieren – und dabei soll der Grundsatz ,Qualität vor Quantität‘ gelten: Viel hilft nicht immer viel. Lieber etwas weniger, dafür fair, nachhaltig und gut.“

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Willich sind die Fairtrade-Botschafterin für Kitas und Grundschulen, der Fairtrade-Infostand mit seinen wechselnden Angeboten und die Verteilung von Fairtrade-Sportbällen an Schulen und Vereine nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, so auch Marcel Gellißen, der bei der Stadt die Fairtrade-Aktivitäten koordiniert. „Geplant sind Projekte wie ein fairer Einkaufsguide für Willich oder auch ein Theaterstück zum Thema Fairtrade.“

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Willich auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation, die 2015 verabschiedet wurden und Grundlage für die Willicher Nachhaltigkeitsstrategie bilden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt Willich als Global Nachhaltige Kommune NRW mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Willich ist eine von über 700 Fairtrade-Towns in Deutschland (von rund 10.800 Städten und Gemeinden in Deutschland). Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.