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Schleiff-Gruppe kauft Bestandsgebäude der früheren Maria Hilf Kliniken

Besandsgebäude der ehemaligen Maria Hilf Kliniken verkauft : Schleiff erwirbt Kapelle und Co.

Die Schleiff Denkmalentwicklung aus Erkelenz hat sich gemeinsam mit dem Architekturbüro ASTOC aus Köln und dem Landschaftsplaner KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf in einem zweistufigen Wettbewerb durchgesetzt und den Zuschlag für die Entwicklung der Bestandsgebäude der ehemaligen Maria Hilf Kliniken von der Stadttochter EWMG erhalten. Der Kaufvertrag wurde bereits geschlossen. Das Areal mit ca. 6 000 Quadratmetern vermietbarer Gesamtfläche wird voraussichtlich langfristig im Eigenbestand gehalten werden.

Die Grundvoraussetzung des Wettbewerbs war es, das denkmalgeschützte Gebäudeensemble zu erhalten, durch einen architektonisch und städtebaulich anspruchsvollen Aufbau zu erweitern sowie eine Neupositionierung mithilfe neuer hochwertiger Nutzung zu erzielen. Erhalten bleiben somit das Entree an der Sandradstraße, das dreigeschossige älteste Gebäude des Ensembles an der Viersener Straße sowie das weiße Ärztehaus mit dem markanten Staffelgiebel und die beindruckende Kapelle mit dem Glockenturm. Die meisten dieser Gebäude stehen bereits unter Denkmalschutz.

Ebenfalls noch unter Denkmalschutz gestellt wird der Seitentrakt aus roten Ziegelsteinen. Hier hat man sich entschieden, das Gebäude zu erhalten und die ehemaligen Krankenzimmer zu Wohnungen umzunutzen. Hier entstehen auf ca. 3 000 Quadratmetern 45 bis 50 Mietwohnungen von unterschiedlicher Größe. In jedem Fall erhalten bleiben die Treppenhäuser aus den 1950er Jahren sowie der Durchgang zum begrünten Innenhof des Ensembles. Auf der Westseite werden Balkone angebaut und die unteren Wohnungen erhalten eigene Zugänge. Die restlichen Gebäude der ehemaligen Kliniken wurden zwischenzeitlich abgerissen.

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Auf dem rund 4,4 Hektar großen Areal der Maria Hilf Terrassen wird in den nächsten Jahren ein neues Wohngebiet entstehen. Neben ca. 400 Wohneinheiten und einer Kita werden auch neue Plätze, Grünflächen, Spielplätze sowie Wegverbindungen errichtet.

Das imposanteste Gebäude auf dem Areal ist wohl die Kapelle mit dem alten Glockenturm. Der Gebetsraum, in dem seinerzeit die Gottesdienste abgehalten wurden, liegt im ersten Obergeschoss. Für den ca. 400 Quadratmetergroßen Raum mit hohen Decken, großen Fenstern und einer Empore, auf der noch die mächtige Orgel steht, ist eine öffentliche Nutzung vorgesehen.

Vom vorliegenden Platz, welcher den Eingang ins neue Quartier darstellt, wird die Fassade behutsam geöffnet und dient als Zugang in den neugestalteten grünen Innenhof des Gebäudeensembles. Eine Kita wird im ältesten Gebäude des Areals aus dem Jahr 1859 an der Viersener Straße einziehen. Ergänzt wird das Denkmal durch einen angrenzenden Neubau und die Umgestaltung des Innenhofes zum großzügigen Außenbereich der Kita.

Im weißen Ärztehaus bleiben die medizinischen Einrichtungen in den ersten beiden Geschossen bestehen. Im dritten Geschoss sollen die Decken für mehr Raumgefühl geöffnet werden. Hier könnte beispielsweise eine Galerie, Büros oder eine Praxis entstehen.