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RP-Musikredakteur verkauft CDs aus seinem Fundus

CD-Verkauf in Windberg : CD-Wundertüte für guten Zweck

Die CD-Wundertütenaktion mit dem RP-Musikredakteur Wolfram Goertz geht in die nächste Runde. Dieses Mal geht das Geld an die Station H1 des Eli, die wegen Corona stark belastet ist.

. Nach dem riesigen Erfolg seiner ersten Aktion mit CD-Wundertüten geht RP-Musikredakteur Wolfram Goertz in die zweite Runde. Wieder verkauft er in der evangelischen Kirche in Windberg für einen guten Zweck exquisite Zusammenstellungen mit CDs aus seinen eigenen Beständen. Jede Tüte enthält erneut zehn CDs mit vornehmlich klassischer Musik und kostet 10 Euro.

Goertz ist davon überzeugt, dass die Aktion auch diesmal in kürzester Zeit über die Bühne geht: „Beim ersten Verkauf in Windberg im vergangenen Jahr gingen 140 Tüten an einem Vormittag weg wie warme Semmeln“, so dass Goertz nun nachlegt. Der Clou bei den Tüten: Sie werden mit Liebe zusammengestellt, doch dürfen die Interessenten nicht reingucken. Sie müssen nehmen, was kommt. Umtausch und Verhandlungen sind – zumal in Corona-Zeiten – ausgeschlossen. „Immer sind tolle Aufnahmen dabei, doch auch Raritäten, die man sich sonst nicht kaufen würde“, sagt Goertz. „Manches kann man super verschenken.“

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Ein Großteil des Erlöses geht diesmal als Spende an die Station H1 der Städtischen Kliniken (Elisabeth-Krankenhaus), die wegen Covid-19 seit Monaten stark belastet ist. Geschäftsführer Thorsten Celary freut sich sehr über diese Aktion und sieht in ihr ein „Zeichen der Wertschätzung für die aufopferungsvolle Arbeit unseres Teams“. Ein weiterer Teil der Einnahmen geht an die Musikerambulanz der Uniklinik Düsseldorf, die Goertz seit neun Jahren koordiniert.

Der Verkauf der CD-Wundertüten ist unter dem Motto „click and collect“ mit Sicherheits- und Hygieneauflagen verbunden. Wer eine Tüte kaufen möchte, muss eine Mail schicken (mit Namen, Adresse und Telefonnummer) und bekommt für den Dienstag, 11. Mai,  zwischen 10 und 12.30 Uhr sowie zwischen 18 und 19 Uhr, im Lauf des Vormittags eine feste Uhrzeit mitgeteilt (Goertz: „wie beim Impftermin“). Der Verkauf findet unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz statt. Man kann die Tüten nur allein abholen, muss eine FFP2-Maske tragen, und Plaudereien mit dem Verkaufsteam sind auch nicht möglich, „so leid mir das tut“, sagt Goertz, der persönlich anwesend sein wird.