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Saniertes Gelände der Brüder-Grimm-Schule „offiziell“ freigegeben

Brüder-Grimm-Schule : Wo unten oben steht

Er heißt zwar „unterer“ Schulhof, in der Beliebtheit bei den Schüler*innen der Brüder-Grimm-Schule steht er dennoch ganz oben. Bei einem Termin mit Stadt, Schule, Politik, Förderverein und Bauunternehmen wurde das sanierte Gelände jetzt „offiziell“ freigegeben.

. Rund acht Monate hat es gedauert, bis aus der Fläche ein „Schulhof mit hohem Spielwert“ wurde - oder ein Spielplatz, auf dem die Kinder der Süchtelner Grundschule ihre Pausen verbringen können. Genutzt wird er bereits - und ein bisher corona-bedingt ausgefallenes Einweihungsfest wird sicher noch folgen. Bereits bei den Spielgeräten zeigt sich ein Motiv, das sich durch die gesamte Neugestaltung zieht: Altes wurde nicht einfach durch Neues ersetzt, sondern aufgearbeitet und durchdacht wiederverwendet. Der Rutschenturm, das Klettergerät und eine Schaukel sind immer noch da.

Ergänzt wurden sie durch eine weitere Schaukel, einen Kletterfelsen und zwei Hängematten. Ein „skulpturaler Balancierbaumstaum“ sieht dank geschickten Einsatzes der Kettensäge aus wie ein Krokodil, das die Schüler* nun bezwingen können. Besonders beliebt ist der „Kletterstangenwald“. An der Gruppe eng zusammenstehender Stangen kann jede und jeder seine Kräfte und Geschicklichkeit probieren. Der Sandkasten mit dem Wasserspiel wurde erweitert, das Wasserspiel (und nicht nur das) vom Förderverein vervollständigt. Eine große, runde Fläche mit beweglichen Toren lädt zum freien Spiel ein.

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Zwei Mirabellen und zwei chinesische Wildbirnen ergänzen die bereits vorhandenen Gehölze. Standortgerechte Stauden und Sträucher auf den umliegenden Pflanzflächen können und sollen Teil des kindlichen (Versteck-) Spiels werden. Noch sind sie in der Anwachszeit durch einen Durchlaufschutz geschützt. Hier stehen Rosmarinweiden und Zwergkiefern, ergänzt von Johannisbeeren, Haselnuss und Holunder. Komplettiert wird die Bepflanzung durch Astilben und Gräser.

Die gepflasterten Zuwegungen sehen aus wie neu - die Steine haben aber schon viele Jahrzehnte auf dem Schulhof hinter sich. Nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind die verstärkten Wege, mit denen Fahrzeuge für Pflegemaßnahmen auch den hinteren Teil des Geländes sicher erreichen können. 210.000 Euro sind hier bisher investiert worden.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte bei der gemeinsamen Begehung, die Sanierung des Schulhofes wäre ohne den besonderen Einsatz des Fördervereins nicht denkbar gewesen. Dem fertigen Ergebnis merke man an, dass alle Beteiligten nicht nur viel Kompetenz, sondern auch viel Engagement eingebracht haben. Hier zeige sich erneut, dass man mit gemeinsamem Handeln und viel Beharrlichkeit zu einem guten Ende komme. Das gelte für die städtische Seite ebenso wie für die Schule, die Eltern mit ihrem Förderverein, die Kommunalpolitik und das ausführende Unternehmen. Allen sei es vor allem um eins gegangen: Den unteren Schulhof in ein Schmuckstück für die Grundschüler*innen zu verwandeln.