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Berlin: Pulsierend und absolut hip

Berlin: Pulsierend und absolut hip

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Das Berlin im Sommer 2016 ist unglaublich bunt, facettenreich, multikulturell. Storys zu erzählen gäbe es viele: Jeder Kiez ist anders – und nie war dies an sich anders.

Ein Reisebericht von Extra-Tipp-Mitarbeiter Bodo Kubartz.

Alltägliche Mode neben außergewöhnlicher Couture; Berliner Kiezunterkunft neben Boutiquehotel; Currywurst neben grünem Curry; Deutsch neben Dari. Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Berlin ist bunt. Berlin ist Welt. Internationale Besucher treffen auf Einheimische und Zugezogene. Doch wo pulsiert das Leben, was ist hip? Gerne wird der Kontrast gesucht: Die Friedrichstraße verliert zum Kudamm an Bedeutung, hört man.

Schöneberg. Ein Kiez, der bunte, alternative Lebensstile und klassisches Großstadtambiente verbindet. Am Kudamm, der ehemaligen West-Berliner Einkaufsmeile, findet Leben statt. Gerne wird das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) als Ort, wo alles Nennenswerte zu finden ist, zitiert. Kurz dahinter ein namhaftes Ensemble: Die Berliner Gedächtniskirche ist stets für eine Führung zu empfehlen, die täglich in stündlicher Abfolge von 10.15 bis 15.15 stattfinden. Viel zur Historie der Stadt wie auch der Geschichte der Kirche ist zu erfahren. Das Bikini Berlin, denkmalgeschützter Gebäudekomplex aus dem Jahre 1957, steht für das Nachkriegsberlin des Westens und bietet seit der Wiedereröffnung 2014 eine Mischung aus Wohnen und Concept Shopping mit Kino, Restaurants, und Büros. Zoo-Palast und Berliner Zoologischer Garten sind umseitig. Zu Kopf dieses Ensembles befindet sich das Luxushotel „Waldorf Astoria“, das welterfahrene Trendsetter und premiumaffine Besucher beherbergt.

Dieser recht große Verwaltungsbezirk kennt im wirklichen Zentrum der Stadt nördlich der Spree ein anderes, pulsierendes Leben.

Kurz hinter den überlaufenen Hackeschen Höfen bietet sich wiederum eine interessante Melange: Zum Beispiel die Ecke Tucholskystraße/Auguststraße. Galerien und kleine Ausstellungen mit Künstlern, Kreativen, Kosmopoliten; Cafés und Restaurants unterschiedlicher Couleur: American Cheesecake; Frühstück und internationale Küche; Wiener Holzofenbrot. Die Straße findet aktuell eine besondere Installation statt. Osmodrama zeigt Duft als Kunst.

Eine Ausstellung, für die Organisator Wolfgang Georgsdorf mit namhaften Personen zusammen gearbeitet hat.

In anderer Richtung – Neue und Alte Schönhauer Straße – reihen sich stylishe Newcomer-, Luxus- und Undergroundmarken aneinander und ermöglichen ein anderes Shoppingflair.

Berlin: Stadt von Weltklasse und die Welt in einer Stadt. Zwei Seiten derselben Medaille. Per Zug ohne Umstieg in nur vier Stunden von Düsseldorf aus zu erreichen.

(Report Anzeigenblatt)