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Der besondere Rosenmontag in Rheydt​

Rosenmontag in Rheydt : Einzig, bunt und vielleicht laut

Im vergangenen Jahr gab es viel Kritik am Rathaussturm in Rheydt, „aber wir haben daraus gelernt und einige Neuerungen durchgeführt“, verspricht Thorsten Neumann, Eventkoordinator beim MKV. „Der Rathaussturm wird einzigartig, bunt und vielleicht auch laut ...“

Am Rosenmontag, 12. Februar, wird in Rheydt traditionell das Rathaus „gestürmt“. Anders als in den Vorjahren gibt es diesmal nur einen Schauplatz des Geschehens, und zwar open air auf dem Marktplatz. Hier wird es ab 11 Uhr ein tolles musikalisches Bühnenprogramm für Jung und Alt geben und auch ein gastronomisches Angebot. Wie genau dann der eigentliche Rathaussturm erfolgt, bleibt ein Geheimnis.
„Wir verzichten auf Bollerschüsse und auch die Redebeiträge sind bewusst kurz gehalten, aber es wird jeder verstehen“, verrät Thorsten Neumann. Spektakulär und schwindelerregend, ein wahrer Hingucker, bei dem Bernie, das Maskottchen des MKV, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, die zwei Prinzenpaare und eine große Anzahl an PS eine Rolle spielen werden – mehr will der MKV nicht verraten.

Los geht es wieder an vier verschiedenen Stellen in Rheydt, wo sich die verschiedenen Karnevalsgesellschaften aufstellen und mit Musik sternförmig zum Marktplatz marschieren. Entlang der Wegstrecke dürfen aus Sicherheitsgründen keine Kamelle geworfen werden, allen Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, sich zum Programmstart direkt auf dem Marktplatz Rheydt einzufinden.

Kamelle geworfen werden erst – Premiere in der Geschichte des Rosenmontags – wenn die Karnevalisten den Marktplatz betreten. Helferinnen und Helfer des MKV haben ehrenamtlich rund 450 Kamellebeutel gepackt, die den einzelnen Gesellschaften als Ergänzung zu ihrem eigenen Wurfmaterial kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Hierfür wurden insgesamt vier Europaletten Süßwaren aus der Kamellebud von Mönchengladbach, dem Handelshof, geordert.

„Das wird der kürzeste Zug mit der höchsten Kamelledichte“, sagt MKV-Chef Gert Kartheuser, „dank der Stadt Mönchengladbach und des MKV.“