: Liebe und Glamour im DEFA Filmstudio

Mit „Traumfabrik“ startet am 4. Juli ein Liebesfilm in den deutschen Kinos, der das Publikum in die glamouröse Welt der großen Kino-Studioproduktionen entführt.

Im Sommer des Jahres 1961 ist das DEFA-Filmstudio in Potsdam-Babelsberg ein magischer Ort, voller Kreativer, die in Aufbruchsstimmung sind. Emil Hellwerk (Dennis Mojen) wurde vor Kurzem frisch aus der Nationalen Volksarmee (NVA) entlassen und steht nun vor den ehrwürdigen Toren des Filmproduktionsstudios. Dank seines Bruders Alex (Ken Duken), der dort als Stuckateur arbeitet, hat er eine Anstellung als Komparse bekommen. Emil kann mit der glamourösen Filmwelt zwar nicht viel anfangen, doch Alternativen gibt es für ihn auch nicht. Eines Tages lernt er am Filmset die französische Tänzerin Milou (Emilia Schüle) kennen, von der er sofort fasziniert ist. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch dann werden die Grenzen geschlossen und die beiden auseinandergerissen. Emil fasst einen tollkühnen Plan, um zu seiner Milou zurückzukommen...

In „Traumfabrik“ lässt Regisseur Martin Schreier in spektakulären Bildern die Welt der klassischen Studioproduktion wiederauferstehen und erzählt eine turbulente Verwechslungskomödie. Zugleich ist sein Film eine Liebeserklärung an das Studio Babelsberg. Mit den Dennis Mojen und Emilia Schüle haben die Produzenten Tom Zickler und Christoph Fisser zwei Nachwuchsstars als Hauptdarsteller gecastet. Mit dabei sind aber auch Schauspielgrößen wie Ken Duken, der Emils Bruder spielt; Heiner Lauterbach, der den strengen Generaldirektor mit herrlicher Boshaftigkeit ausstattet; Nikolai Kinski als Emils Konkurrent um Milous Gunst; und nicht zuletzt Ellenie Salvo Gonzáles, die mit parodistischer Finesse den launischen Filmstar gibt.