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Brücke über die Hermann-Piecq-Anlage wird für sechs Monate gesperrt.

Vollsperrung ab 8. März : Brückenbau startet Montag!

Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer müssen sich in Mönchengladbach künftig auf Umwege einstellen, denn am Montag beginnt der Teilneubau des Brückenbauwerks an der Viersener Straße. Ab dem 8. März wird die Brücke über die Hermann-Piecq-Anlage voraussichtlich für sechs Monate gesperrt. Der Verkehr muss in dieser Zeit umgeleitet werden.­

„Die Brücke an der Viersener Straße ist eine innerstädtische und stark frequentierte Verkehrsachse. Mit ihrer Vollsperrung lassen sich Verkehrseinschränkungen leider nicht vermeiden und wir bitten um Geduld und Verständnis“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Den Verkehrsfluss will die Stadtverwaltung während der Arbeiten allerdings im Blick behalten und nötigenfalls nachbessern. „Sollten wir während der Bauphase feststellen, dass es irgendwo massiv hakt, werden wir versuchen, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen“, betont Bonin. Die Stadtverwaltung ist für Betroffene per E-Mail unter brueckenbau@­moenchengladbach.de erreichbar.

Ende 2019 wurden bei der 1967 errichteten Brücke Schäden festgestellt, die ihre Tragfähigkeit beeinträchtigen. Für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 30 Tonnen wurde sie daraufhin gesperrt, die jetzt erfolgende Vollsperrung wurde im Mai 2020 vom damaligen Planungs- und Bauausschuss beschlossen. Der Bezirksvertretung Nord wurde im November vergangenen Jahres das Umleitungskonzept vorgestellt. Im betroffenen Stadtgebiet hat die Stadt Mönchengladbach inzwischen mehr als 7 500 Flyer verteilt, um die Anwohner über die veränderte Verkehrsführung zu informieren.

Die alten Überbauten der Brücke werden in zwei Bauabschnitten durch einen neuen Überbau in Stahlverbundbauweise ersetzt. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Überbauten betragen rund 4,5 Millionen Euro. Davon wurden rund drei Millionen Euro auf Grundlage der Förderrichtlinie zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden, Gemeindeverbände und Kreise bewilligt.

Die bereits ausgeschilderten Umleitungen sind für Autos großräumig, für Radfahrer und Busse hingegen eher im engeren Bereich angelegt. Die Umleitung für Autofahrer im Zuge der Arbeiten an der Brücke Viersener Straße erfolgt ab Montag über den Schürenweg, Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße, Rathenaustraße, Fliethstraße, Speicker Straße, Hittastraße, Waldnieler Straße, Metzenweg, Nicodemstraße und Marienburger Straße.

Auch der ÖPNV muss umgeleitet werden: Die Linien 008, 009, 010 und 019 werden stadteinwärts über die Viersener Straße, Ludwig-Weber-Straße, Sternstraße, Waldhausener Straße und Aachener Straße geführt. Stadtauswärts fahren die Linien über die Aachener Straße, Waldhausener Straße, Marktfeldstraße und Lindenstraße. Die Linie 005 fährt über die Sternstraße, Waldhausener Straße, Aachener Straße, Sandradstraße und Viersener Straße wieder zurück zur Aachener Straße, Waldhausener Straße und Sternstraße. Um die Marktfeldstraße zu entlasten, gibt es in dieser Zeit eine Einbahnstraßen-Regelung von der Dülkener Straße bis zur Lindenstraße.

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Die Parkanordnung auf der Ludwig-Weber-Straße wird aufgrund des Linienverkehrs und des Krankenhausbetriebes geändert. Um die erforderlichen Straßenbreiten zu gewährleisten, werden aus den Schrägparkplätzen Längsparkplätze. Die Ampelanlagen auf den Umleitungsstrecken werden für die Bauzeit angepasst, um einen möglichst reibungslosen Verkehrsbetrieb zu ermöglichen, heißt es von Seiten der Stadtverwaltung.

Der Radweg auf der Hermann-Piecq-Anlage muss während der Bauzeit ebenfalls gesperrt werden. Eine Radverkehrsführung ist über die Kyffhäuserstraße, Barbarossastraße, Staufenstraße, Ferdinandstraße und Parkstraße vorgesehen. Die Gegenrichtung erfolgt über die Mozart- bzw. Beethovenstraße, über die Brücke Bettrather Straße zur Staufenstraße und Kyffhäuserstraße. Die Ludwig-Weber-Straße erhält vorübergehend einen Schutzstreifen für Radfahrer.

Der ADFC Mönchengladbachbach hatte zur Umleitung des Radverkehrs Vorschläge eingebracht, die in der Umleitung berücksichtigt wurden, so die Stadt Mönchengladbach.