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: Fördermittel für drei Großprojekte

: Fördermittel für drei Großprojekte

Ausbau von elf Spielplätzen, Ausbau der Lüpertzender Straße und Quartiersentwicklung Rheindahlen: Drei Förderbescheide mit einem Volumen von rund 5,4 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ konnte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners durch NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, in Empfang nehmen.

Zur großen Überraschung von OB Reiners übernimmt das Land mit Blick auf die durch Corona zusätzlich strapazierte Finanzlage der Stadt auch den kompletten Eigenanteil in Gesamthöhe von 830000 Euro. „Zudem hat sich Mönchengladbach immer schon beim Thema soziale Integration im Quartier äußerst kreativ gezeigt und konstruktive Ideen entwickelt, die absolut förderfähig sind“, betonte Ministerin Scharrenbach bei der Übergabe der Bescheide auf dem Spielplatz am Volksgartenweiher, der zu einem familien- und generationsübergreifenden Spielpark ausgebaut werden soll.

Spielplätze

Insgesamt fließen 2,78 Millionen Euro in elf Spielplätze. Die Auswahl der Spielplätze orientiert sich an der Neuordnung des städtischen Spielflächenkonzeptes. Sieben Spielplätze werden zu familien- und generationsübergreifenden Orten mit hoher Aufenthaltsqualität ausgebaut: Bellermühlepark, Freizeitpark Dahl, Heiligenpesch, Volksgartenweiher, Hardter Wald, Schloss Rheydt und Pauenstraße. Außerdem sollen gut frequentierte, aber dringend sanierungsbedürftige Quartiersspielplätze überholt werden. Dazu gehören die Plätze Gatherskamp Bahn, Karl-Kämpf-Allee, Hochstadenstraße und Windmühlenweg.

Die Stadt Mönchengladbach verfolgt eine Neuordnung des Spielflächenkonzepts. Dabei soll die Aufenthaltsqualität auf zentralen Spielplätzen wie auch auf Quartiersspielplätzen gestärkt werden. Gleichzeitig werden schrittweise schwach frequentierte Plätze aufgegeben und nah beieinander liegende Spielplätze zusammengefasst. Die konkretere Abstimmung, welche Geräte und Angebote aufgestellt werden, soll in einer Kinder- und Bürgerbeteiligung ermittelt werden.

Für den 1450 Quadratmeter großen Spielplatz Am Volksgartenweiher an der Peter-Krall-Straße ist eine Summe in Höhe von rund 728000 Euro eingeplant.Mit diversen Naherholungsangeboten wie beispielsweise Konzertmuschel und Gastronomie in der Parkanlage ist er ein beliebtes Ausflugziel. In fußläufiger Nachbarschaft befindet sich eine öffentliche Jugendsportanlage mit Bolzplätzen und Skateranlage.

Lüpertzender Straße

Weitere 2,16 Millionen Euro sind für die Aufwertung und Umgestaltung der Lüpertzender Straße vorgesehen. Um die Attraktivität der Innenstadt zu stärken und das Gladbachtal insgesamt aufzuwerten, ist die Umgestaltung der Lüpertzender Straße zwischen Weiherstraße und Stepgesstraße ein wichtiger Baustein. Ziel ist es, die Gestaltungsqualität der Straße vor allem für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern. Im Rahmen des Masterplans Nahmobilität ist die Lüpertzender Straße zukünftig als zentrale Radachse für den Ost-West-Radverkehr vorgesehen. Zwingende Voraussetzung für eine Umgestaltung ist die Einführung einer durchgängigen Tempo-30-Zone, die es ermöglicht, auf die veralteten Radstreifen zu verzichten. Der Durchgangs- und Schleichverkehr soll vollständig unterbunden werden und das Parkraumangebot zukünftig nur noch für die Anlieger zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist unter der Straße An der Flieschermühle ein alter Bachlauf entdeckt worden, der für die Thematik „Wasser in der Stadt“ genutzt werden kann. Bislang sind über die gesamte Länge verteilte Wasserläufe angedacht, die mit einem möglichst geringen Aufwand das Wasser in der Straße erlebbar machen können. Die angedachten Wasserrinnen sollen nach Möglichkeit natürlich aus dem Wasser des Geroweihers und des Vliethbachs in die Wasserrinnen in der Lüpertzender Straße geleitet, um am Ende über das vorhandene Gefälle in der Straße in den verrohrten Gladbach geleitet zu werden. Ergänzend wird die Straße mit unterschiedlichen Grünelementen aufgewertet.

Rheindahlen

Für die Verbesserung sowie Umgestaltung Rheindahlens und zur Unterstützung privater Baumaßnahmen fließen 447000 Euro in den Stadtteil. Die Förderung enthält zudem Maßnahmen wie das Hof- und Fassadenprogramm und den Verfügungsfonds „Aktive Mitwirkung“.