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Freiwilligen Zentrum der Caritas Mönchengladbach ist umgezogen

Jetzt an der Friedrich-Ebert-Straße 63 in Rheydt : Freiwilligen Zentrum in neuem Domizil

Das Freiwilligen Zentrum des Caritasverbandes Region Mönchengladbach ist umgezogen und befindet sich jetzt an der Friedrich-Ebert-Straße 63 in Rheydt – nur wenige Schritte vom bisherigen Standort entfernt.

Noch ist nicht alles fertig am Neubau der WohnBau, die der neue und alte Vermieter des Freiwilligen Zentrums (FWZ) ist. „Aber wir fühlen uns schon jetzt wohl hier“, sagt Einrichtungsleiterin Regina Roick. Das neue Domizil ist größer, außerdem steht dem dreiköpfigen Team ein Beratungsbüro mehr zur Verfügung.

In dem Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 63 sind auch die Volkshochschule und die Musikschule der Stadt Mönchengladbach untergebracht, mit denen sich das Freiwilligen Zentrum den Innenhof teilt. Außerdem ist hier studentisches Wohnen angesiedelt. „Wir denken, dass das Freiwilligen Zentrum nun noch präsenter ist und mehr gesehen wird“, sagt Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Vorher war das FWZ in der Passage Am Ring in Rheydt, hier wurde es im Sommer häufig sehr heiß.

Für die Studierenden in der Wohnanlage bietet das FWZ eine kostenlose Beratung in Form einer offenen wöchentlichen Sprechstunde an. „Viele sind neu in der Stadt, wir helfen bei der Orientierung oder anderen Themen. Außerdem können wir die jungen Leute in sinnstiftende ehrenamtliche Tätigkeiten im Rahmen der eigenen Lebens- und Berufswegeplanung vermitteln“, erläutert Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.

Trotz der Corona-Pandemie hat das Freiwilligen Zentrum im vergangenen Jahr 152 Menschen in eine ehrenamtliche Tätigkeit vermittelt. „Es entstanden neue Projekte, wie etwa Einkaufsdienste für ältere Menschen. In vielen Einrichtungen fanden Fenster- oder Gartenkonzerte statt – auch dazu haben wir ehrenamtlich Engagierte beraten und Kontakte hergestellt“, berichtet Regina Roick. Das vergangene Jahr habe gezeigt, wie viele Menschen sich engagieren wollen und wie viel Solidarität untereinander in einer Krise entstehen könne.

Derzeit werden beispielsweise Freiwillige gesucht, die bei den Eingangskontrollen in Senioreneinrichtungen, bei der Lebensmittelausgabe an Wohnungslose oder bei der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen unterstützen. „Wir stehen für Informationen und Beratungen telefonisch, per Video-Chat oder nach Terminabsprache auch persönlich zur Verfügung“, erklärt Roick. Wer sich über weitere aktuelle Engagement-Möglichkeiten in Mönchengladbach informieren möchte, kann dafür die „Anpacker-App“ nutzen, die der Caritasverband bereitstellt (kostenlos im App Store. von Apple und auch bei Google Play). Alle Angebote können zudem über das Portal www.mg-packt-an.de aufgerufen werden.