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2021 wurden 248 Vergabeverfahren abgeschlossen, darunter 44 EU-weit

Aufträge des Kreises : Mehr als 55 Millionen Euro

Der Kreis Viersen hat im Jahr 2021 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von über 55 Millionen Euro brutto vergeben.

Die Zahl ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Auftragsvolumen bei über 46 Millionen Euro brutto lag. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 248 Vergabeverfahren abgeschlossen, darunter 44 EU-weite Verfahren. Zeitweise wurden 85 Vergabeverfahren parallel bearbeitet.

„Auch in diesem Jahr haben wir mit unserer Zentralen Vergabestelle die heimische Wirtschaft stärken können“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Rund 40 Prozent der Aufträge mit einem Volumen von über 22 Millionen Euro brutto wurden an Unternehmen im Kreis Viersen vergeben.“ Die vergebenen Aufträge stammen aus den verschiedensten Bereichen. Dazu gehören diverse Gewerke aus dem Bausektor – etwa zum Neubau des Kreisarchivs, zur Sanierung des Schwimmbads in der Franziskusschule oder zur Sanierung von Kreisstraßen – sowie Planungsleistungen für den Neubau des Straßenverkehrsamtes und Förderzentrums Ost am Ransberg in Viersen-Dülken. Auch Aufträge für die Beschaffung von Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen, Versicherungsleistungen bis hin zur Beschaffung von Schulbüchern wurden über die Zentrale Vergabestelle abgewickelt.

Seit 2016 hat der Kreis Viersen seine Auftragsvergaben in der Zentralen Vergabestelle gebündelt. Seitdem sind insgesamt über 950 Vergabeverfahren bearbeitet worden. Inzwischen nutzen auch die Städte Tönisvorst und Wegberg sowie die Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal, der Naturpark Schwalm-Nette, die Schwalmtalwerke (AÖR), die Sport- und Freizeit gGmbH Grefrath sowie die Gemeindewerke Grefrath GmbH die Zentrale Vergabestelle für die Beschaffung ihrer Leistungen. „Die Bündelung der vergaberechtlichen Aufgaben in unserer Zentralen Vergabestelle ist für die beteiligten Kommunen und Organisationen sehr hilfreich. Aufträge können so schnell, rechtssicher und nachhaltig abgewickelt werden“, ergänzt Landrat Dr. Coenen.

Auch auf der neuen Website des Kreises wurde für die Zentrale Vergabestelle ein eigener Bereich eingerichtet. Interessierte Bieterinnen und Bieter können dort sofort erkennen, welche Maßnahmen zukünftig ausgeschrieben werden sollen und welche Vergaben sich aktuell in der Ausschreibung befinden. Im Portal des Deutschen Ausschreibungsblattes können die Angebote mithilfe einer kostenlosen Software elektronisch abgegeben werden. Darüber hinaus können sich interessierte Unternehmen in die Bieterdatenbank eintragen. „Dank der Software kann die Zentralen Vergabestelle vollständig digital arbeiten. Das verkürzt die Bearbeitungszeiten und spart Papier“, führt Christian Bertges, Leiter der Zentralen Vergabestelle, aus.

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Unter www.kreis-viersen.de/landkreis/zentrale-vergabestelle werden häufig gestellte Fragen zum Vergabeverfahren beantwortet. Außerdem sind dort Tipps zur Angebotsabgabe zu finden.

Bei Fragen zu den Vergabeunterlagen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Vergabestelle unter der E-Mailadresse vergabestelle@kreis-viersen.de und den Rufnummern: 02162/ 39-1035, -1224 und -1740 zur Verfügung.