1. Städte
  2. Viersen

Die Stadtverwaltung erreichen zahlreiche Hilfsangebote für die Ukraine

Solidarität für die Ukraine : Die Hilfe geht weiter

Die Welle der Unterstützung der Viersener*innen für die ukrainische Partnerstadt Kanew ist ungebrochen. Darüber hinaus erreichen die Stadtverwaltung zahlreiche Hilfsangebote für Menschen, die aus der Ukraine fliehen und nach Viersen kommen.

. Um die Angebote zu bündeln, hat die Stadt die E-Mail-Adresse ukrainefluechtlinge@viersen.de eingerichtet. Telefonische Anfragen und Angebote werden unter 02162/ 101-7117 entgegengenommen.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte nach einem Telefonat mit dem Kanewer Bürgermeister Igor Renkas, sie habe ihrem Amtskollegen versichert, dass er und die Kanewer Bevölkerung alle machbare Unterstützung aus Viersen erhalten werden. Zwar sei Kanew noch nicht unmittelbar von Kampfhandlungen betroffen. Überflüge sorgten aber für eine starke Beunruhigung. Auch seien bereits Flüchtlingsfamilien in der Stadt eingetroffen. Renkas habe in dem Telefonat erläutert, welche Hilfsmittel aktuell besonders dringend benötigt werden. Die Stadt Viersen, sagte Bürgermeisterin Anemüller, stehe dazu im ständigen Austausch mit dem Verein „Freunde für Kanew“. Der Verein erhalte über eigene Kontakte ebenfalls Anforderungen. Der Verein stelle die Hilfsnachfragen zusammen und bereite anhand dieser Listen mögliche weitere Hilfstransporte vor. Ein erster Transport mit Hilfe eines ukrainischen Transportunternehmens wurde am vergangenen Mittwoch beladen. Neben Spenden, die im Lager der Freunde für Kanew angekommen waren, lud der Lastzug bei der Feuerwehr Viersen palettenweise Hilfsgüter auf. Die feuerfeste Kleidung, Feuerwehrstiefel, Winterkleidung und mehr stammten aus den Beständen der Viersener Wehr, aber auch der Feuerwehren aus Willich, Krefeld und Mönchengladbach. Das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) spendete medizinisches Material.

Parallel dazu bereitet sich die Stadt Viersen darauf vor, Menschen aufzunehmen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Vorrangig rechne die Stadt dabei mit Flüchtenden, die gezielt nach Viersen kommen. Ebenso gebe es, etwa aufgrund der langjährigen Städtepartnerschaft, viele freundschaftliche Kontakte. Diese Menschen finden vielfach unmittelbar Aufnahme bei ihren privaten Gastgeber*innen.

Darüber hinaus stehen gut 200 Plätze für Familien in Unterkünften bereit, die sofort genutzt werden können. Bürgermeisterin Sabine Anemüller: „Wir kümmern uns zuerst um die Menschen und dann um Formalitäten und rechtliche Notwendigkeiten.“

Neben Nachfragen wegen Spenden und Unterkünften erreichen die Stadt auch Angebote zur Betreuung und Begleitung. Wer bereit ist, aus der Ukraine Geflohenen Unterkunft und andere Unterstützung zu bieten, kann sich telefonisch unter 02162/ 101-7117 sowie unter der E-Mail-Adresse ukrainefluechtlinge@viersen.de an die Stadtverwaltung wenden. Hier werden die Hilfsangebote koordiniert. Die Telefon-Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

  • Bei der Jahreshauptversammlung (v.l.): Helmut Heyer
    Jahreshauptversammlung „Freunde von Kanew“ : Freunde ziehen positive Bilanz
  • Die Raumtemperatur soll auf 20 Grad
    Stadtverwaltung Viersen : Mit Augenmaß Energie sparen
  • Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben Geld für
    Spende für Ukraine : Nicht tatenlos zusehen

Hilfen für Kanew organisieren die „Freunde von Kanew“ (https://freundevonkanew.de/spenden/). Der Verein bittet bei Sachspenden um eine Kontaktaufnahme unter info@
freundevonkanew.de. Geldspenden nimmt der Verein entgegen auf sein Konto DE27 3205 0000 0059

3666 66 bei der Sparkasse Krefeld.