: Aus Horizont wird „Homebase 42“

Die Stadt Viersen hat das Kinder- und Jugendhaus am Willy-Brandt-Ring eröffnet. Unter dem neuen Namen „Homebase 42“ startet das frühere Horizont neu durch.

Erste große Aktion war der Ferienspaß des städtischen Jugendamtes in der vergangenen Woche. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte bei der Eröffnung: „Homebase 42 ist ein sehr passender Name. Das Haus wird ein Anlauf- und zugleich ein Ausgangspunkt für junge Leute sein.“ Neben den künftigen Angeboten am Willy-Brandt-Ring sollen von hier aus die Aktivitäten des Jugendamtes beispielsweise am Skate Plaza auf dem Hohen Busch koordiniert werden. Die Beigeordnete Cigdem Bern erklärte, dass der Name in Kooperation mit dem Jugendforum entstanden sei. Sie wünsche sich, dass die Einrichtung von den Kindern und Jugendlichen als ihr „home“, ihr zweites Zuhause gesehen wird. „Hier sollen sich die Kinder und Jugendlichen wohlfühlen.“ Die Homebase 42 werde zu einem zentralen Treffpunkt für sie werden.

Thomas Gütgens, Vorsitzender des Viersener Jugendhilfeausschusses, sieht in dem Haus eine neue Heimat für die Kinder aus der Umgebung. Das Corona-bedingt längere Warten auf die Eröffnung „hat sich gelohnt. Die Homebase 42 ist toll geworden und hat einen schönen Namen.“

„Endlich sind Kinder da“, freute sich Jugendamtsleiterin Dr. Sabine Rau. Sie sagte, dass das Haus mit den Kindern und Jugendlichen gestaltet und weiterentwickelt werde: „So schaffen wir einen Ort, der Spaß macht.“ Künftig wird die Homebase 42 eine Vielfalt von Angeboten für unterschiedlichste Zielgruppen bieten. Die Treffen des Jugendforums finden bereits regelmäßig dort statt. Auch die „Frühen Hilfen“ finden hier einen Platz.