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Niederrheinische Theaterfestspiele ​auf Burg Brüggen vom 8. bis 23.7.

Niederrheinische Theaterfestspiele 2022 : Ein irrwitziger Rosenkrieg

Das Brüggener Niederrheintheater feiert mit der Uraufführung der Komödie „Küss mich, als wäre es das letzte Mal“ von Stephan Eckel seinen 15. Geburtstag.

Im Hauptstück der zwölften Niederrheinischen Theaterfestspiele vom 8. bis 23. Juli auf Burg Brüggen kracht es gewaltig zwischen David (Michael Koenen) und Sophie (Verena Bill).

Sie ist genervt von seinem Filmfimmel und Professorengehabe, er findet ihr Charity-Gutmenschentum und die damit einhergehenden Jet-Set-Zombies unerträglich. Eloquente Sticheleien über Kohle, Krampfadern und Kochkünste wechseln sich mit charmanten Gehässigkeiten unter der Gürtellinie ab.

Die Ehe geht in rasanter Geschwindigkeit den Bach runter – endet in einem irrwitzigen Rosenkrieg. Die Wohnung wird zum Schlachtfeld der Gefühle. An einer Trennlinie, die mitten durch das Wohnzimmer gezogen wird, ist Vorsicht geboten: Hier hat man nicht nur verbale Geschütze in Stellung gebracht. 

Mittendrin in dieser Vorhölle aus Scherz und Schmerz steht Frau Bobrow (Nadine Schaub), die Putzfrau, die verzweifelt zu vermitteln versucht. Mit einer schönen Tasse Tee ist es allerdings nicht getan. Aber vielleicht mit einem überraschenden Todesfall?

Die Theaterleiter Verena Bill und Michael Koenen freuen sich auf amüsante und anregende Sommerabende mit ihrem Publikum. 

Das Stück „Küss mich, als wäre es das letzte Mal“ ist das Werk des angesagten Theaterautors Stephan Eckel. Das Niederrheintheater freut sich darüber, dieses Stück als erste Bühne zeigen zu können. Mit der Komödie, die turbulente, bisweilen skurrile Unterhaltung verspricht, hat das Theater bereits das dritte Stück des Autors im Repertoire.

Es wird sechs Aufführungen von „Küss mich, als wäre es das letzte Mal“ geben. Jeweils um 20 Uhr im Innenhof der Burg Brüggen kann man das Stück am 8., 9. und 13. Juli sowie am 20., 22. und 23. Juli erleben. Einlass in den Innenhof ist jeweils um 19 Uhr.

Vor Ort gibt es kein Catering, in der Pause kann man seine selbst mit gebrachten Getränke genießen – oder vor der Veranstaltung die Brüggener Gastronomie besuchen. Parkplätze sind vorhanden, bei Regen wird die Aufführung in den Burgsaal verlegt. Die draußen geltenden Platznummern gelten auch drinnen.

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Karten für das anderthalb Stunden lange Stück (plus Pause) kosten 18 bis 26 Euro und sind erhältlich in der Burg Brüggen, im Reisebüro Brüggen zu den üblichen Öffnungszeiten und auf
www.niederrheintheater.de. Es gelten keine Coronaeinschränkungen.