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Niederkrüchtener Bürger sollen Problemfälle bei Starkregen melden

Probleme bei Starkregen : Starkregen: Bürger sind gefragt

Die Gemeinde Niederkrüchten möchte künftigen Starkregenereignissen besser vorbereitet gegenübertreten und bittet die Bürger*innen um Hilfe, Problemstellen zu melden.

Die Starkregenereignisse vor wenigen Wochen haben noch einmal deutlich gemacht, welche Auswirkungen der Klimawandel auch in unserer Region haben kann. Wenngleich Niederkrüchten von schwerwiegenden Überschwemmungen wie etwa in Ahrweiler verschont geblieben ist, entstanden dennoch an einigen Stellen Probleme in Folge der enormen Niederschläge. Große Abflussmengen von höher gelegenen Grundstücken, überlastete Straßenabläufe und andere Ursachen führten teils zu Rückstau von großen Niederschlagswassermengen, die nicht immer optimal ablaufen konnten. Vereinzelt traten Probleme auch an Stellen auf, an denen es bisher nicht zu erwarten war.

„Wir merken, dass die immer häufigeren extremen Unwetter und Starkregen uns vor Herausforderungen stellen, die es in der Vergangenheit noch nicht gab. Hierauf müssen wir uns schnell vorbereiten“, begründet Bürgermeister Karl-Heinz Wassong daher einen Aufruf der Gemeinde. Der zuständige Fachbereich der Gemeindeverwaltung möchte den Auswirkungen von Starkregen und anderen Extremwettersituationen konzeptionell begegnen.

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Betroffene Stellen im Gemeindegebiet sollen identifiziert und Lösungsansätze mit entsprechenden Prioritäten erarbeitet werden. Dafür bittet die Gemeinde um Mithilfe: Wer bei künftigen Unwettern von Problemen zum Beispiel durch nicht ablaufendes Wasser betroffen ist, wird gebeten, diese wenn möglich zu dokumentieren und der Gemeindeverwaltung per Mail an starkregen@niederkruechten.de zu senden. Diese Informationen werden dann gemeinsam mit allen vorliegenden Daten in die Planung künftiger Maßnahmen einfließen.

Auch in Zukunft werden so nicht alle Schäden durch extreme Wettersituationen vermieden werden können. Die Gemeinde Niederkrüchten möchte sich jedoch einen möglichst aktuellen Überblick über die Stellen im Gemeindegebiet verschaffen, die hiervon besonders betroffen sind, Lösungen erarbeiten und die notwenigen Maßnahmen einleiten, um Schäden zu minimieren.

Bürgermeister Karl-Heinz Wassong appelliert gleichzeitig an die Bürger*innen: „Jeder einzelne kann auch auf dem eigenen Grundstück dafür sorgen, dass die Kanäle bei starkem Regen nicht überlastet werden. Muss ich wirklich so viel Fläche auf meinem Grundstück versiegeln? Wäre nicht ein bunt bepflanzter und lebendiger Vorgarten die viel schönere und nachhaltigere Alternative als Schotter? Vieles haben wir selbst in der Hand.“