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FDP Willich will Photovoltaik am Freizeitzentrum Willich

Thema Parkplazt Freizeitzentrum : Mehr Photovoltaikanlagen

Auf der Suche nach weiteren Flächen, die die Stadt Willich im Zuge der Bereitstellung alternativer Energieträger nutzen könnte, hat die FDP-Ratsfraktion nun einen konkreten Vorschlag erarbeitet.

Bereits im Vorfeld haben die Liberalen mit Anträgen verstärkt versucht, die Nutzung der Photovoltaik dort möglich zu machen, wo es einerseits baulich möglich ist und andererseits wirtschaftlich sinnvoll ist. Jetzt schlägt die FDP vor, den Parkplatz am Freizeitzentrum mit einer aufgeständerten Photovoltaik-Anlage auszustatten. Die Umsetzung sollte parallel zur Erneuerung des Freizeitparks erfolgen, wobei öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden sollen. Ein Besuch vor Ort ergab, dass seit geraumer Zeit abgeschnittene Baumstümpfe zwischen Begrenzungspfosten stehen.

Karl-Heinz Koch, FDP-Fraktionschef sagt dazu: „Das sieht weder gut aus, noch ist es ökologisch wertvoll. Wir sollten nun die Chancen nutzen, den Parkplatz nicht nur aufzuwerten, sondern diesen auch mit einer Photovoltaik-Anlage ausrüsten. Ein entsprechendes Ständerwerk sorgt sogar für eine Beschattung des Parkplatzes und gleichzeitig können wir Strom gewinnen.“ Die FDP folgt damit auch der neuen Politik von Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Scharrenbach verfolgt mit der Landesregierung ehrgeizige Ziele.

Bis 2030 sollen mindestens 18 Gigawatt Solar-Leistung in NRW installiert sein. Bis Ende vergangenen Jahres waren es erst rund 7,5 Gigawatt. Um das Tempo zu erhöhen, will die Landesregierung nun Geld in die Hand nehmen und lobt entsprechende Fördergelder aus. Björn Falk, FDP-Mitglied im Planungsausschuss meint dazu: „Wenn wir die Chance haben, dass in unserer Stadt Solarinvestitionen gefördert werden können, sollten die Politik und die Verwaltung schnell handeln.“