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Neujahrsempfang der CDU Willich

Neujahrsempfang der CDU Willich : Von MS Willich und dem gallischen Dorf

Die CDU Willich hat am Sonntag zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Knapp 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur folgten dieser Einladung.

Neujahrsempfang der CDU Willich in der Mensa des St. Bernhard-Gymnasiums in Schiefbahn. Am Eingang empfängt MdL Guido Görtz fast persönlich gut über 150 Gäste. Unter ihnen neben Prominenz aus Lokalpolitik, Willicher Vereinen und Institutionen natürlich auch Bürgermeister Christian Pakusch, der seine Gummistiefel (auch sein Keller stand unter Wasser) gegen seine weißen Sneaker getauscht hatte. Weitere prominente Gäste Dr. Stefan Berger (MdEP) und Dr. Martin Plum (MdB).

Nach einem prickelndem Glas Sekt zur Begrüßung hielt MdL Görtz die erste Rede des Morgens, begrüßte nochmals die Gäste, fand für das letzte Jahr ernste Worte, freute sich aber auch auf die Arbeit im kommenden Jahr, lobte die Arbeit der CDU in Willich und die Arbeit der Verwaltung, das zusammenhalten der Menschen in Willich. Görtz sprach von der MS Willich mit einer tollen Crew und mit Christian Pakusch als richtigen Kapitän. „Es ist ein Jahr voller Chancen“, so Görtz mit Blick auf 2024. Man habe den Landeshaushalt ohne Schulden verabschiedet und könne sich so auf die Aufgaben in diesem Jahr konzentrieren. Er mahnte: „Wir müssen mit dem Geld auskommen, dass uns die Bürger zur Verfügung stellen“. Vor allem ginge es ihm um ein Miteinander statt eines gegeneinanders.

Auch Dr. Stefan Berger lobte die Arbeit der CDU Willich und gab einen europäischen Blick auf das neue Jahr. Es gelte vor allem die Wirtschaft zu stärken, Deutschland zu stärken als größtes Land in der EU, um somit auch die EU auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig zu halten. „Es ist Fakt, die Wirtschaftslage in Deutschland ist nicht gut und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Spiel“, sagte er. Darum sei es wichtig, Deutschland wieder zu stärken, um die EU zu stärken. „Wenn die EU unfrei wird, wird die Welt ein Gefängnis“, so Berger.

Dabei verurteilte er den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sowie die Gewalttaten der Hamas und der Hisbollah. „Wenn das Recht des Stärkeren an die Stelle des Völkerrechts tritt, haben wir ein Problem“, mahnte er. Gewalt dürfe sich niemals lohnen.

 Last but not least griff Bürgermeister Christian Pakusch zum Mikrofon. Auch er lobte das gesellschaftliche Zusammenleben in Willich, vor allem in Hinblick auf seine eigene Notlage mit Wassereinbruch im Keller. Hilfe wäre von allein Seiten gekommen. „Die Menschen in Willich halten zusammen, das habe ich ganz deutlich gespürt“. Man habe viel geschafft - trotz weltweiter Krisen, die auch Willich betroffen haben („Ich kann das Wort Krise nicht mehr hören“), aber es gäbe trotzdem noch viel zu tun. Pakusch sprach von einem starken „Wir“-Gefühl, das es nur in Willich geben würde - fast so wie im besagten „gallischen Dorf“ aus den Asterix-Comics. Dieses Gefühl dürfe auch in Zukunft weder von Links- noch von Rechtsextremen gestört werden. „Und das soll auch so bleiben“, versprach er. Drei Themen hob der Bürgermeister hervor:

  • Neujahrsempfang der CDU Willich mit Bürgermeister
    Paul Ziemiak zu Gast : Neujahrsempfang der CDU
  • Der wiedergewählte Willicher CDU-Chef Guido Görtz
    Mitgliederversammlung und Wiederwahl : Guido Görtz bleibt CDU-Chef in Willich
  • Bürgermeister Christian Pakusch durfte mit seiner
    Bürgermeister pflanzt Baum für seine Tochter : Ein Bäumchen für Fine

- den Ausbau des Kreisverkehrs an der Willicher/Korschenbroicher Straße

- den Ausbau der Anschlussstelle Münchheide

- den Bau von 100 sozialgeförderten Wohnungen trotz Bau- und Zinskrise.

All dies ginge nur mit einer starken Gesellschaft, wie es sie in Willich gibt.