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Peter Schwickerath zeigt Objekte im Raum.

Heute zur Ausstellung : Kunst heute: Objekte im Raum

Der Künstler Peter Schwickerath stellt von heute an seine Werke im Schloss Neersen aus.

„Das Verhältnis von Masse und Raum, Volumen und Raum und die Wirkung von Flächenrichtungen im Raum“ – das ist nach Angaben des Künstlers selbst das Thema seiner Arbeiten: Peter Schwickerath stellt vom heutigen Sonntag,  12. September bis zum 3. Oktober im Schloss Neersen aus.

Schwickerath wurde 1942 in Düsseldorf geboren, studierte ab 1964 in der Bildhauer-Klasse von Adolf Wamper an der Folkwang Schule für Gestaltung in Essen. 1965 wurde er Assistent des Bildhauers Curt Beckmann. 1966 wechselte Schwickerath an die Kunstakademie Düsseldorf und studierte dort Bildhauerei bei Manfred Sieler und Norbert Kricke. Seit 1968 ist Peter Schwickerath als freischaffender Bildhauer mit eigenem Atelier selbstständig tätig.

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Die Fläche als Begrenzung des Körpers, die Linie beim Zusammentreffen von Körperflächen, sowie die Farbe und Struktur des Materials sind die Mittel des Künstlers: „Die von mir bevorzugten eindeutig definierten Formen, wie die quadratische Säule und der Zylinder, haben - in ihrer unterschiedlichen Anordnung - im Wechselspiel von Masse und Volumen - das Ziel räumliche Bezüge darzustellen und erkennbar zu machen. Mein besonderes Interesse gilt der Vielfalt der Möglichkeiten in der formalen Einfachheit und Strenge.“ Jutta Saum vom Willicher Kulturteam: „Die Metallobjekte von Peter Schwickerath faszinieren: Einfache rechteckige Flächen werden durch minimale Manipulationen in den Raum gebogen, gedreht und gezogen. So entstehen im freien Spiel vielfältige Variationen dreidimensionaler Objekte, bei denen man unwillkürlich gedanklich versucht, ihre Ausgangsform zu ergründen.“

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, allerdings besteht im ganzen Schloss Maskenpflicht und es wird eine Liste ausliegen, in der sich alle Besucher mit ihren Kontaktdaten eintragen müssen.

Die Vernissage beginnt am Sonntag, 12.September, um 11 Uhr in der Motte des Schlosses (Besuch pandemiebedingt nur nach Anmeldung unter der 02156 949630).