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1000 Menschen demonstrierten in Büderich für die Demokratie

Kundgebung in Büderich : Auch Meerbusch setzt ein Zeichen

Deutliches Signal: Mehr als 1 000 Meerbuscherinnen und Meerbuscher sind am vergangenen Sonntag auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich zusammengekommen, um gemeinsam für Demokratie und Zusammenhalt zu demonstrieren.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte das Bündnis „Meerbusch gegen Rechts“ gemeinsam mit Sport- und Brauchtumsvereinen, den Kirchengemeinden, Institutionen und Parteien. Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers zeigte sich zufrieden, dass auch aus Meerbusch ein klares Signal gesendet wurde. „Unsere Botschaft ist eindeutig: Es reicht! Wehret den Anfängen, nie wieder ist jetzt“, wurde Bommers deutlich. Demokratie sei ein hohes Gut, aber keine Selbstverständlichkeit. Sie müsste neu gelebt und – wenn nötig – mit allen verfügbaren Kräften verteidigt werden. „Für viele Menschen auf dieser Welt ist die Demokratie, die unser Land seit Ende des Zweiten Weltkriegs trägt, ein Wunschtraum ohne Chance auf Erfüllung! Wir in Deutschland wissen, was wir zu verlieren haben“, so Bommers weiter.

Neben ihm haben auch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, des Integrationsrates und des Vereins „Meerbusch hilft“ auf der Kundgebung gesprochen. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgte zudem das interkulturelle Bandprojekt „You shall rise“.