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Das soll sich in Mönchengladbach und Rheydt verbessern

Das soll sich in Mönchengladbach und Rheydt verbessern: : Die Wiederbelebung der Innenstädte

Eine der größten Herausforderungen für die Stadt im neuen Jahr ist die Revitalisierung der beiden Innenstädte Mönchengladbach und Rheydt.

Leerstand, schwindender Einzelhandel und das Aus für Großkaufhäuser, die einst als Kundenmagnet galten, aber inzwischen dem Online-Handel zum Opfer fallen, machen sich wie bundesweit in den Städten auch in Mönchengladbach bemerkbar. „Wir müssen die Realitäten anerkennen und den notwendigen Funktionswandel der Stadtzentren als Chance und Gestaltungsmöglichkeit verstehen“, so die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz. „Die Belebung der Innenstädte ist ein strategisches Ziel, das nur gemeinsam mit den privaten Immobilienbesitzern umzusetzen ist. Neue Nutzungen sollen Impulse setzen und neues Leben in die Innenstädte bringen. Durch die Steigerung der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums wird dazu beigetragen, dass die Besucherinnen und Besucher dort auch gerne verweilen. Auch dem Wohnen wird hierbei ein hoher Wert beigemessen“, ergänzt sie.

Um das zu erreichen, sollen im neuen Jahr vorbereitende Untersuchungen für die geplanten Sanierungsgebiete der beiden Innenstädte durchgeführt werden. Neben der baulichen Beschaffenheit von Gebäuden werden auch Aspekte wie Lärm, Verkehr, Sicherheit betrachtet. Ziel ist es, den bestehenden Wohnraum zu modernisieren und an die Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen und der gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse anzupassen.

Die Entwicklungen in den Innenstädten sollen eng im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen. So wird Oberbürgermeister Felix Heinrichs die erfolgreichen Dialogformate auch in 2024 fortsetzen, um weiter über die Vorhaben zu informieren und die Menschen vor Ort vor allem an den Prozessen zu beteiligen. „Wir werden in Mönchengladbach und Rheydt verstärkt Räume schaffen, an denen die Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und ihre Zukunft selbst gestalten“.

Während in der Mönchengladbacher Innenstadt das Kaufhaus SINN in die Kaufhof-Immobilie zieht und die Verwaltung für das Gebäude von P&C an der oberen Hindenburgstraße eine Machbarkeitsstudie für eine Nachnutzung in Auftrag gegeben hat, soll das ehemalige Karstadt-Gebäude Teil des neuen Verwaltungsgebäudes Rheydt werden. Innerhalb weniger Monate hat die Verwaltung hierzu eine neue Planung vorgelegt. In einem ersten Schritt steht dabei das Carreé des alten Rathauses zwischen Limitenstraße und der Gasse Am Neumarkt im Fokus. Außerdem soll in 2024 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gebracht werden, die Erkenntnisse zur Nutzung der Karstadt-Immobilie liefern wird. Läuft alles nach Plan, soll Ende 2024 der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den ersten Abschnitt des Planungsvorhabens getroffen werden. Parallel dazu sollen die ersten Umzüge in den Interimsstandort im Nordpark erfolgen, sobald der Beschluss über den Mietvertrag erfolgt ist.

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„Das neue Verwaltungsgebäude Rheydt wird somit nach wie vor – nicht zuletzt auch durch die hier vorgesehenen rund 1 500 Beschäftigten – ein Frequenzbringer für die Innenstadt sein. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg und ich bin zuversichtlich, dass wir in 2024 weitere wesentliche Schritte vorankommen, um auf deutlich geringerer Fläche kostengünstiger eine moderne Verwaltung unterzubringen“, zeigt sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs optimistisch.