: Telefonaktion: Glücksspielsucht

Wie wird Glücksspielsucht behandelt? Wie kommt man von den Schulden runter? Diese und weitere Fragen beantworten zwei Expertinnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bei einer Telefonaktion am Montag, 1. April, 13 bis 15 Uhr.

Wenn ein Familienmitglied Stammgast in der Spielhalle ist oder Abend für Abend online zockt, kann das für alle Beteiligten schlimme Folgen haben. Vertrauensvolle Beziehungen werden zerstört, weil die Spielenden sich gefühlsmäßig abwenden und sich ganz ihrer Leidenschaft widmen.

Um unangenehme Tatsachen zu verbergen – zum Beispiel, dass wegen des Spiels das Konto leer ist – werden Lügen aufgetischt. Die finanzielle Lebensgrundlage der ganzen Familie gerät ins Wanken. Oft reicht das Geld nicht einmal mehr für Nahrungsmittel oder für die Miete.

Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Fundierte Informationen über deren Entstehung und mögliche Therapien können helfen, der Sucht frühzeitig entgegen zu wirken oder die richtigen Maßnahmen für eine Behandlung zu ergreifen.

Kann man jemanden vom Glücksspiel abhalten? Wie wird Glücksspielsucht therapiert? Wie wirkt man Rückfällen entgegen? Kann man das Konto von Spielsüchtigen sperren lassen? Diese und weitere Fragen beantworten am 1. April von 13 bis 15 Uhr die Expertinnen Dr. Dorothee Köpsell und Dorothee von Canal vom Beratungstelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Deutschem Lotto- und Totoblock. Die Beratung ist anonym, die Telefonnummer kostenlos: 0800/13 72 700. Rufen Sie an!