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Mönchengladbach hilft Flüchtlingen aus der Ukraine

Oberbürgermeister Felix Heinrichs installiert Einsatzstab : Hilfe für die Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Stadtverwaltung Mönchengladbach bereitet sich auf die Unterbringung und Versorgung ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine vor. Für die Aufnahme der vom Krieg betroffenen Menschen, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, stehen derzeit rund 350 Plätze in Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung.

„Wir sind darauf vorbereitet, Geflüchteten in unserer Stadt Schutz vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat zu bieten. Dabei können wir auf die Strukturen und Erfahrungen aus den Jahren 2015/2016, vor allem aber auch auf das Engagement aller Beteiligten zurückgreifen“, sagte OB Felix Heinrichs.

Derzeit ist auch für die Stadt Mönchengladbach noch unklar, mit welcher Anzahl von geflüchteten Menschen aus der Ukraine gerechnet werden muss. Tatsächlich sind bereits die ersten Flüchtlinge in Mönchengladbach angekommen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Menschen, die einen persönlichen Kontakt zu Bürger*innen der Stadt haben. Sie wurden größtenteils von ihren Freunden und Angehörigen bei sich untergebracht und versorgt.

Die Stadt Mönchengladbach hat eine zentrale E-Mail-Adresse für Hilfeersuchen und Hilfsangebote freigeschaltet. Anfragen von Hilfswilligen und ankommenden Ukrainern nimmt die Stadtverwaltung entweder per E-mail unter ukrainehilfe@moenchengladbach.de oder telefonisch unter 02161/25-42 512 und -42 513 entgegen. Die Rufnummern sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

Derzeit erreichen die Stadt zahlreiche Anfragen von Menschen, die Sachspenden leisten möchten. In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz wird davon im Moment abgeraten. „Wir sind in Kontakt mit Hilfsorganisationen und unseren Nachbarkommunen, die Kontakt in die Krisenregion haben. Sollten sich konkrete Hinweise ergeben, welche Hilfsgüter benötigt werden, geben wir dies rechtzeitig bekannt“, so OB Felix Heinrichs.

Wer Hilfe bei der Unterbringung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen anbieten möchte, kann sich an die angegebene E-Mail-Adresse wenden. Wer konkrete Unterstützung leisten will, kann dies auch mit Geldspenden tun, zum Beispiel über die „Aktion Deutschland Hilft“ (IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600, BIC: COBADEFFXXX, Commerzbank, Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine,www.spendenkonto-nothilfe.de). „Aktion Deutschland Hilft“ ist ein Zusammenschluss von 23 deutschen Hilfsorganisationen, darunter action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland, Habitat for Humanity, HELP - Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, World Vision Deutschland, Der Paritätische.

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Ukrainische Staatsangehörige können visumsfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich hier bis zu 90 Tagen ohne Aufenthaltstitel aufhalten. Daran anschließend kann eine Aufenthaltserlaubnis für einen weiteren Aufenthalt von längstens 90 Tagen beim Fachbereich Bürgerservice, Ausländerangelegenheiten Goebenstraße 4-8, 41066 Mönchengladbach beantragt werden. Die Antragstellung kann montags, mittwochs, freitags zwischen 8 und 12 Uhr erfolgen. Im Vorfeld wird um Kontaktaufnahme mit der Ausländerbehörde unter 02161/25 53 180 oder 02161/25 56 789 bzw. per Mail an auslaenderwesen@moenchengladbach.de gebeten.

Alternativ kann auch ein Asylantrag gestellt werden. Für die Antragstellung ist die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Bochum zuständig: Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, Gersteinring 52, 44791 Bochum (02931/82 66 00). Ob eine Antragstellung sinnvoll ist, hängt wegen möglicher Rechtsfolgen vom jeweiligen Einzelfall ab.

Weitere Informationen:
• Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
www.bamf.de/DE/Startseite/startseite_node.html
• Botschaft der Ukraine in Deutschland
https://germany.mfa.gov.ua
• Auswärtiges Amt:
www.auswaertiges-amt.de/de/service/UKR