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Noch Tickets für Helge Schneider im Wickrather Kunstwerk

Im Extra-Tipp am Sonntag Tickets gewinnen! : Helge kommt mit Katzeklo 2.0

Helge Schneider ist Kult. Nach „Katzeklo“ auf der mit der goldenen Schallplatte ausgezeichneten LP „Es gibt Reis, Baby“, Tourneen wie „Katzeklo Evolution“ und unzähligen Programmen, Büchern und Filmen präsentiert „die singende Herrentorte“ im kommenden Jahr „Katzeklo auf Räder“. Für seinen Auftritt im Wickrather Kunstwerk am 12. März läuft der Ticketverkauf aktuell auf Hochtouren.

An Helge Schneider scheiden sich die Geister. Während die einen sich schon halbtot lachen, wenn er im grotesken Samtanzug und auf Plateauschuhen auf die Bühne kommt, wundern sich die anderen nur. Sein Humor ist besonders, schräg, absurd, manchmal fast infantil, und wer sich nicht darauf einlassen kann, tja, der hat Pech gehabt und kann sich im besten Fall auf Helges Instrumentaleinlagen konzentrieren. Instrumente beherrscht er nämlich reichlich: Gitarre, Schlagzeug, Kontrabass, Cello, Orgel, Trompete, Saxophon, Panflöte, Akkordeon – alles „irgendwie mal gelernt“, wie er sagt.

Auch in seinem neuen Programm wird Helge sich treu bleiben. Eben noch auf Tour mit „Der letzte Torero“ und dem Buch „Stepptanz“, ist er 2024 mit „Katzeklo auf Räder“ quer durch Deutschland unterwegs, mit vier bis fünf Auftritten pro Woche, am Dienstag, 12. März, kommt er ins Kunstwerk in Wickrath. Wie er das schafft? Vermutlich, indem er sich selten Zeit für Interviews nimmt. So ist eine Anfrage des Extra-Tipps leider unbeantwortet geblieben. Aber Helge hat sich auch zu seiner Auszeichnung mit dem Kunstpreis des Landes NRW erst mal nicht gemeldet. Vielleicht hat er bereits an seinem übernächsten Programm gearbeitet...

Doch nun zu „Katzeklo auf Räder“. Als Helge 1993, inspiriert von seinem Kater Fritz, „Katzeklo“ komponierte – ein Lied, das an den Jazz-Schlager der 1950er Jahre erinnert, das Genre aber durch seinen Text „Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh“ gleichzeitig parodiert, hat er wohl weder mit dem großen Erfolg gerechnet noch damit, dass das „Katzeklo“ zum Running Gag würde. So heißt es steht in der Ankündigung zu seinem neuen Programm: Damals „konnte man noch nicht daran denken, dass es in der Zukunft möglich sein würde, sich am Telefon zu sehen. Völlige Utopie!“ Jetzt sehe die Sache ganz anders aus: Jeder habe ein Handy, und die kleinsten Kinder könnten „mit den Dingern schon umgehen wie alte Leute“. Helge sei mit seinen 68 Jahren merkwürdigerweise weder gealtert, noch merke man ihm das überhaupt an. „Im Gegenteil, er scheint mit den Jahren immer mehr zum Kind zu werden.“ Und Helge strotzt modernen Entwicklungen wie KI. „Seine Band besteht ausschließlich aus lebenden Menschen und man bekommt sogar den Eindruck, das hätte mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun.“

Tickets gibt’s bei „die anzeige“ am Berliner Platz, anderen Vorverkaufsstellen und unter www.meyer-konzerte.de.