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Weihnachtsmärkte mit identischem Hygienekonzept

Fünf Weihnachtsmärkte in Mönchengladbach offen : Budenstädte: Da geht wieder was!

Aussteller und Besucher sehnen ungeduldig herbei, was 2020 nicht ging: Die Weihnachtsmärkte finden wieder statt. Weihnachtsdorf, Weihnachtsmarkt; Christkindlmarkt, Claus und ein neuer Markt am Wickrather Schloss sind in der Vorbereitung.

Die ersten Holzhäuschen sind entlang der Hindenburgstraße aufgebaut, rot-weiße Pöller sorgen bereits für die Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten in der Innenstadt, Verträge sind geschlossen, Besprechungen mit dem Ordnungsamt gelaufen, Weihnachtsbeleuchtung wird montiert – es kann losgehen. Nach der Corona-Durststrecke im letzten Jahr öffnen fünf Weihnachtsmärkte wieder. In Sachen Corona-Hygienekonzept wollen die Veranstalter in Zusammenarbeit mit der städtischen Marketinggesellschaft MGMG an einem Strang ziehen: Safety first. Der Gedanke: Wenn alles einheitlich ist, müssen sich die Besucher*innen nicht ständig neu informieren. „Es gilt 3 G – auch draußen“, sagt Jacqueline Bourgois, Bereichsleitung Veranstaltungen bei der MGMG. Umzäunungen gäbe es ums Weihnachtsdorf auf dem Alten Markt und den Markt auf dem Sonnenhausplatz (19. November bis 30. Dezember) zwar nicht, dafür aber Stichprobenkontrollen und Maskenpflicht. Für die Innenräume halte man sich an die Vorgaben für die Gastronomie. Natürlich können das Konzept bei Bedarf kurzfristig verändert werden, wenn es die Situation erhöhter Coronazahlen oder verschärfter Regeln erfordere.

Wegen Corona werde es im Weihnachtsdorf dieses Jahr keine Eisbahn geben. „Wir haben uns etwas anderes einfallen lassen und werden dieses Jahr auch ohne Eisbahn rum bekommen“, sagt Veranstalter Bruno Dreßen augenzwinkernd. Nicht nur die fehlende Eisbahn, sondern auch der Wegfall einiger Aussteller, deren Waren aus Fernost derzeit zum Teil in Containerhäfen festliegen, sorgen für mehr Platz und damit auch mehr Sicherheit.

Außerdem sei es endlich geschafft, das alte Thema Weihnachtsbeleuchtung auf der Hindenburgstraße anzugehen. Da würden in diesem Jahr die ersten 300 Meter bereits installiert.

Und dann gibts noch eine ganz besondere Nikolausüberraschung: Am 6. Dezember wird Oberbürgermeister Felix Heinrichs für einen guten Zweck in Weihnachtsgebäck aufgewogen werden. Das Spektakel beginnt um 17.30 Uhr im Weihnachtsdorf.

Entlang der Hindenburgstraße wird es  neben den Büdchen wieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, ein Weihnachtszimmer, eine Engelswerkstatt und die beliebte Weihnachtspost geben.

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Der Christkindlmarkt (3G) für und von Menschen mit Behinderung wird in diesem Jahr am 27. November auf dem Kirchplatz der Christuskirche und mit drei Ständen auch in der neuen Markthalle stattfinden. „Damit haben die Besucher auch die Möglichkeit, einen ersten Blick in die Markthalle zu werfen“, sagt Organisatorin Charlotte Lorenz. An 45 Ständen wird liebevoll Selbstgebasteltes angeboten.

Ganz ohne Weihnachtsdeko, Honigkerzen und Krippenfiguren kommt wiede immer „Claus – ein Markt der schönen Dinge“ aus. Er ist am 4. und 5. Dezember erstmals in der Kaiser-Friedrich-Halle (3G). Etwa 100 hochkarätige Aussteller aus ganz Deutschland bieten Selbstgemachtes, Upcycling und Designerstücke an. „Einfach hingehen und eine gute Zeit verbringen“, sagt Veranstalterin Myriam Topel, die sich besonders freut, dass sie mit der Kaiser-Friedrich-Halle ihr persönliches Wunsch-Zuhause für Claus gefunden hat. Im Bunten Garten wird es an dem Tag einen kleinen Food- und Getränke-Markt geben.

Last but not least ein Neuling: Zum ersten Mal wird es in der gesamten Adventszeit einen Outdoor-Weihnachtsmarkt am Wickrather Schloss (5 Euro Eintritt) geben. Rund 30 Aussteller mit traditionellem Kunsthandwerk und zwei bis drei Buden mit Gastronomie soll er bieten. Da Veranstalter Friedrich Bügler bei diesem ersten Mal nicht mehr als rund 500 Besucher täglich erwartet, greifen hier zunächst die Corona-Regeln noch nicht. Das könne sich aber je nach Lage schnell ändern, so Bügler.