: Jagdwilderei: Wieder ein Reh getötet

: Jagdwilderei: Wieder ein Reh getötet

Erneut ist ein Fall von Jagdwilderei in Brüggen bekannt geworden. Am Dienstagnachmittag, 11. Juni, erstattete ein Jagdpächter Strafanzeige wegen Verdachts der Jagdwilderei. In seinem Revier, das an den Eichenweg in Brüggen und den Diesberg in Overhetfeld grenzt, war bereits am 4. Juni ein totes Reh entdeckt worden.

Die Anzeige erfolgte dann am 11. Juni.

Die Ricke, die ebenfalls Kitze haben dürfte, wies eine Schussverletzung an der Schulter auf und war mutmaßlich bereits einige Tage vor dem Auffinden im Wald verendet. Eine Suche nach den Kitzen war ergebnislos verlaufen.

Bereits in der vergangenen Woche, am 6. Juni, hatten Passanten ein angeschossenes Reh neben einem Waldweg in der Verlängerung des Heidwegs in Nähe der ehemaligen Mülldeponie entdeckt. Das Tier musste von einem herbeigerufenen Jäger erlegt werden, da es keine Überlebenschance hatte. Es war offensichtlich mit kleinkalibriger Munition angeschossen worden. Eine Suche nach ihren Kitzen, die nunmehr ohne Muttertier an ihren Liegeplätzen verhungern dürften, verlief leider negativ.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02162/377-0.